Autor: Wolfgang Mulke

  • Erpressbar?

    Kommentar Gut eine Milliarde Euro soll der Steuerzahler als Bürgschaft für Opel übernehmen. Das macht für jeden Bundesbürger rechnerisch gut zwölf Euro, den Gegenwert einer gut belegten Pizza. Bis Weihnachten will die Bundesregierung entscheiden, ob sie nach dem Rettungsschirm für die Finanzbranche erstmals nach langer Zeit auch wieder ein Industrieunternehmen vor dem Untergang bewahrt. Sicher Weiter lesen

  • Richtig und nützlich

    Kommentar Darf man Kinder für ihre Eltern bestrafen? Niemand wird dies ernsthaft befürworten. Bei den Hartz-IV-Empfängern ist dies aber der Fall. Sie leiden mit unter der Langzeitarbeitslosigkeit der Eltern, weil es materiell an allen Ecken und Enden fehlt. Ganze 2,54 Euro darf das Essen für den Nachwuchs am Tag kosten. So sehen es die Regelsätze Weiter lesen

  • „Zwei Liter Benzin und ein Hühnchen“

    Interview mit Prof. Franz Josef Radermacher Der Mittelstand gerät unter Druck und könnte bald ganz verschwinden, wenn die Politik keine Antworten auf diese Herausforderung findet. Über Ursachen und Lösungsansätze sprach unser Korrespondent Wolfgang Mulke mit dem Ulmer Prof. Franz Josef Radermacher. Der 58-jährige Mathematiker, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler leitet das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n) und Weiter lesen

  • Ernste Lage

    Kommentar Ausgerechnet die strengsten Gegner staatlicher Schuldenmacherei fordern von der Bundesregierung nun ein Konjunkturprogramm auf Pump. Dabei geht es der Wirtschaft doch noch gar nicht in ganzer Breite schlecht und die Arbeitslosigkeit ist auf einem vergleichsweise geringen Niveau. Bei fünf Millionen Arbeitslosen vor wenigen Jahren haben die Wirtschaftsweisen nach Reformen und einem Sparkurs gerufen. Das Weiter lesen

  • Wirtschaftsweise für höhere Verschuldung

    Konjunkturprogramm soll angesichts der Krise aufgestockt werden / Deutschland in der Rezession / Kritik an der Erbschaftsteuer Die fünf Wirtschaftsweisen der Bundesregierung fordern ein weitergehendes Konjunkturprogramm. Zwischen zwölf und 24 Milliarden Euro sollen nach dem Willen des Sachverständigenrats vor allem in die Verkehrswege und das Bildungssystem gesteckt werden. „Wir stehen vor einem schweren Abschwung“, begründete Weiter lesen

  • ICE-Achse brach bereits während der Fahrt

    Materialprüfer gehen von Bruch auf der Strecke aus / Streit um Fehleranalyse / Kommt nun die Privatisierung „light“? Die Achse des Kölner Unglücks-ICE ist bereits während der Anfahrt des Zuges aus Frankfurt geborsten. Das geht aus dem Zwischenbericht der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) hervor, der bereits seit September vorliegt, aber erst jetzt bekannt wurde. Spätestens Weiter lesen

  • Die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen Erbschaftsteuer

    Bislang wurden manche Vermögen aus Nachlässen vom Finanzamt viel niedriger bewertet als der Zeitwert, insbesondere bei Immobilien. Die Erbschaften wurden somit unterschiedlich stark besteuert. Das hat das Bundesverfassungsgericht untersagt. Künftig müssen alle Besitztümer entsprechend ihrem tatsächlichen Wert besteuert werden. Eheleute, auch die Partner in eingetragenen Lebensgemeinschaften, und Kinder und Enkel werden durch hohe Freibeträge besser Weiter lesen

  • Kein Börsengang vor der Wahl

    Bundesregierung will Bahn nicht verschleudern / Tiefensee sieht sich als Sieger Mit dem Börsengang der Bahn wird es vor der Bundestagswahl wohl nichts mehr. Angesichts der niedrigen Börsenkurse sieht das Bundesfinanzministerium derzeit keine Möglichkeit, die Unternehmensaktien zu einem akzeptablen Preis an den Mann zu bringen. Die Bundesregierung wolle kein Vermögen verschleudern, hieß es am Mittwoch Weiter lesen

  • Die Hoffnung ruht auf Unternehmen und Verbrauchern

    Das Konjunkturpaket der Bundesregierung soll Milliardeninvestitionen anschieben Das von der Bundesregierung beschlossene Paket an Steuerentlastungen und Investitionen soll einen Investitionsschub in Deutschland auslösen. Rund zwölf Milliarden Euro stellt der Bund bis 2012 dafür bereit. Damit könnten Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro ausgelöst werden, sagte Finanzminister Peer Steinbrück am Mittwoch in Berlin. Das Programm Weiter lesen

  • Nichts tun kann teuer werden

    Womöglich kommen Erben 2009 ungeschoren davon / Experten uneins, ob altes Recht weiter gilt Der anhaltende Streit um die neue Erbschaftsteuer wirft eine unangenehme Frage auf. Kommen reiche Erben im kommenden Jahr ungeschoren davon, wenn die Koalition bis zum Jahresende keine Neuregelung zustande bringt? Über die für den Staatshaushalt womöglich kostspielige Frage sind sich Juristen Weiter lesen

  • Trendwende

    Kommentar zum Elterngeld Die Zeit ist arm an guten Nachrichten. Doch es gibt sie noch und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen durfte eine verkünden. Das Elterngeld ist ein voller Erfolg. Jungen Paaren wird die Gründung einer Familie erleichtert. Mit Kindern steht bei den Haushalten mit geringen oder mittleren Einkommen nicht mehr zwangsläufig auch eine finanzielle Weiter lesen

  • Alte Meiler sollen wegen Terrorgefahr vom Netz

    Hessen will Atomausstieg vorantreiben / Gabriel fordert neue Suche nach Endlagerstätte Alte Atommeiler sind gegen Terrorangriffe nicht ausreichend gesichert und müssen daher abgeschaltet werden. Das fordert der angehende hessische Wirtschaftsminister Hermann Scheer (SPD). Bei den sieben ältesten noch laufenden Meilern ist demnach die Hülle so schwach, dass gegen Flugzeugattentate kein Schutz gewährleistet ist. Dabei handelt Weiter lesen

  • Renaissance der Vernunft

    Kommentar An diesem Donnerstag ist Weltspartag. Das Wort klingt nicht nach Superlativen, nicht nach Mega-Renditen und Turbo-Geldvermehrung. Es hört sich an wie Langeweile, kleinbürgerlicher Verzicht, Bescheidenheit. Besonders erwähnenswert ist das Ereignis auch in diesem Jahr nur aus einem Grund. Die Finanzkrise vernichtet rund um den Erdball Milliardenbeträge. Der deutsche Sparer ist dagegen weitgehend gefeit, eben Weiter lesen

  • Deutsche haben 4,5 Billionen Euro gespart

    Sicherheit ist wieder besonders wichtig / Sparkassen fordern Förderung von Kleinsparern Die Bundesbürger verfügen über ein Geldvermögen von 4,5 Billionen Euro. Knapp ein Drittel ist auf Festgeldkonten oder Sparbüchern angelegt, ein weiteres Drittel in Wertpapieren. Der Rest verteilt sich auf Versicherungen, Pensionsrückstellungen und Bargeld. Das geht aus dem Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) Weiter lesen

  • Im Flieger surfen und telefonieren

    Ryanair will Handybenutzung erlauben / Billigflieger profitiert von der Krise Künftig dürfen Fluggäste über den Wolken mit dem Handy telefonieren oder im Internet surfen. Das will wenigstens die Billigfluggesellschaft Ryanair ihren Kunden erlauben. Mit der Genehmigung werde in den nächsten Tagen gerechnet, sagte Firmen-Chef Michael O’Leary am Montag in Berlin. Bei Start und Landung bleibt Weiter lesen

  • Kluft zwischen Arm und Reich gewachsen

    Die Ungleichheit in Deutschland besonders stark zugenommen / Aber Aufschwung hat Armut ausgebremst Die Einkommen in Deutschland sind in den letzten Jahren stärker auseinandergedriftet als in anderen Ländern. Das geht aus einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde. „Mehr Ungleichheit trotz Wachstum“, heißt die Studie über die Entwicklung Weiter lesen

  • Rettung nur mit Gegenleistung

    Hilfsanstalt für Banken nimmt Arbeit auf / Merkel lässt Konjunkturhilfen prüfen Die Bundesregierung hat nun auch die notwendigen Details für das Rettungspaket festgelegt. Es sieht erhebliche Auflagen für die Banken vor, die sich um Bundeshilfe bewerben. Am Montag hat auch die so genannte Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FMSA) ihre Arbeit aufgenommen. Die Institution wurde der Bundesbank zugeordnet. Ab Weiter lesen

  • Vertrauen wird zur eigenen Währung

    Verbraucherschützer fordern von Unternehmen mehr Verantwortung / Bund soll Banken zu Kundenfreundlichkeit drängen Der Bund soll von den Banken auch mehr Kundenfreundlichkeit verlangen, wenn die Institute durch staatliche Hilfen gestützt werden. „Wenn wir mit unserem Geld einsteigen, sorgt dafür, dass die Kunden vernünftig behandelt werden“, sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Gerd Billen, Weiter lesen