Kategorie: Verbraucher

  • Altmaier droht mit horrenden Ökostrom-Kosten

    Die Energiewende koste bald 1.000 Milliarden Euro, fürchtet der Minister. Wirtschaft muss auf Vergünstigungen verzichten Bis zu 1.000 Milliarden Euro könne die Energiewende kosten, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier am Mittwoch. Mit dieser erstaunlich hohen Zahl machte der CDU-Politiker Werbung für sein Vorhaben, den Kostenanstieg beim Ökostrom zu dämpfen. Zur Debatte steht unter anderem, Industriebranchen wie Weiter lesen

  • Kündigung erlaubt

    Stromversorger dürfen Kunden bei Preiserhöhungen das Sonderkündigungsrecht nicht verwehren – auch nicht, wenn der Preis aufgrund der Ökostrom-Umlage steigt Erhöht der Stromversorger den Preis, können Kunden den Vertrag fristlos kündigen. Doch gilt das auch für Preiserhöhungen, die der gestiegenen Ökostrom-Umlage, auch EEG-Umlage genannt, geschuldet sind? Um diese Frage herrschte bisher Streit zwischen Energielieferanten und Verbrauchern. Weiter lesen

  • Epidemien bleiben möglich

    Sind unsere Lebensmittel sicher? Nein, schreibt Wolfgang Mulke Sicherlich ist eine mit Pferdefleisch versetzte Lasagne zunächst eher unappetitlich denn gesundheitsschädlich. Den gegenwärtigen Skandal sollte man dennoch nicht herunterspielen. Diesmal erscheint das Risiko für die Verbraucher vielleicht gering, auch wenn das umstrittene Fleisch offenkundig mit Medikamenten verseucht ist. Die Erfahrungen der letzten Jahre lehren uns jedoch Weiter lesen

  • Das System funktioniert

    Sind unsere Lebensmittel sicher? Ja, schreibt Hannes Koch Pferdefleisch in Tiefkühllasagne widerspricht unseren Essgewohnheiten und Vorlieben. Aber um einen europaweiten Skandal handelt es sich nicht. Eher um normale, kaum auszuräumende Fehler in einem komplexen System. Im Großen und Ganzen sind unsere Lebensmittel sicher und von akzeptabler Qualität. Was ist das Problem beim Pferdefleisch? Produzenten und Weiter lesen

  • Bürgergeld für Starkstromleitung

    Netzbetreiber Tennet will eine neue Stromtrasse mit Hilfe der Anwohner finanzieren Der Stromkonzern Tennet und die rot-grüne Landesregierung von Schleswig-Holstein unternehmen ein Experiment der Bürgerbeteiligung. Privatleuten soll die Möglichkeit gegeben werden, sich an einer noch nicht gebauten Höchstspannungsleitung finanziell zu beteiligen und Zinsen zu erwirtschaften. Das Projekt, das auch dazu dient, den Protest gegen neue Weiter lesen

  • Kulturwandel?

    Kommentar Die Deutsche Bank verkennt die Zeichen der Zeit, wenn sie wieder in das Geschäft mit Agrarrohstoffen einsteigt. Mag sein, dass ein direkter Zusammenhang zwischen den kühl getroffenen Anlageentscheidungen im Frankfurter Handelsraum und der Preisentwicklung auf den Wochenmärkten von Entwicklungsländern nicht nachweisbar ist. Doch genauso naiv ist die Vermutung, dass der Einsatz von Kapital an Weiter lesen

  • Sternchen für den Tierschutz

    Zum Start der Internationalen Grünen Woche kommt ein neues Tierschutzlabel in den Handel / Bei Lebensmitteln immer noch wenig Wahrheit auf der Verpackung  Verbraucher können beim Einkauf künftig schnell erkennen, ob Fleisch aus artgerechter Tierhaltung stammt. Der Deutsche Tierschutzbund hat ein Gütesiegel entwickelt, das zunächst die Haltung von Schweinen und Hühnern kennzeichnet. Ein Sternchen steht Weiter lesen

  • Crêpes statt Wurst

    Kommentar zum Fleischkonsum von Hannes Koch Über wenige andere Themen kann man so schöne ideologische Debatten führen wie über Fleischkonsum. Da wird der Vegetarier zum Tier, wenn ihm der Durchschnittskonsument die moralische Überlegenheit abspricht. Und erst recht manche Veganerin malt mit dickem Pinsel schreckliche Bilder der gequälten Kreatur. So nervtötend diese Spaßverderber auch sein mögen, Weiter lesen

  • Uns füttert die Welt

    1.094 Tiere isst und verbraucht jeder Deutsche während seines Lebens. „Fleisch-Atlas“ von BUND und Böll-Stiftung Wer isst am meisten Fleisch in Deutschland? Männer in Thüringen. Zu Hause verzehren sie durchschnittlich etwa 100 Gramm Wurst und Fleisch pro Tag. Hinzu kommt der Konsum erstaunlicher Mengen an Thüringer Rostbratwurst und des dort als „Brätel“ bekannten Schweinekoteletts in Weiter lesen

  • Honorarberater statt Finanzverkäufer

    Verbraucher sollen unabhängig beraten werden Die Bundesregierung stärkt die Beratung von Anlegern durch unabhängige Experten. Mitte nächsten Jahres werden zwei neue Berufsbilder geschaffen. Dann gibt es den „Honorar-Finanzanlagenberater“ und den „Honorar-Anlageberater“. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. „Wir schaffen damit den Einstieg in eine Alternativkultur der Anlageberatung“, hofft Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die Ratschläge der Fachleute würden Weiter lesen

  • Wartungspflicht für Öltanks kommt

    2013 müssen Heizölkunden ihre Ölbehälter regelmäßig prüfen lassen/ Die Kosten dafür tragen sie selbst Marode Heizöltanks stellen ein extremes Risiko für die Umwelt dar. Deshalb arbeitet die Bundesregierung derzeit an einer deutschlandweiten Verordnung, die eine Prüfpflicht für Heizölanlagen vorsieht. Bis zu 4,5 Millionen Anlagen werden von der Regelung betroffen sein, schätzt der Bundesverband der mittelständischen Weiter lesen

  • Die Perspektive der Wirtschaft

    Kommentar zur Sozialdebatte beim Strom von Hannes Koch Sein Herz für die Armen hat nun das Institut der deutschen Wirtschaft entdeckt. Wie der Name jedoch sagt, betrachtet diese Forschungseinrichtung die Welt aus der Perspektive der Unternehmen. Die Klage über die sozial ungerechten Strompreise muss man deshalb interpretieren als Teil des Kampfes vieler Firmen gegen die Weiter lesen

  • Die Leidtragenden der Energiewende

    Wirtschaftsinstitut kritisiert unsoziale Stromkosten. Ärmere Bürger stärker belastet als Wohlhabende Ärmere Bevölkerungsgruppen werden durch die steigenden Stromkosten stärker belastet als wohlhabende Haushalte. Darauf wies am Montag das unternehmernahe Institut der deutschen Wirtschaft hin. Eine Ursache ist nach Angaben des IW die höhere Umlage für die erneuerbaren Energien, die die meisten Firmen und die Privathaushalte zahlen. Weiter lesen

  • Verlust begrenzt

    Bundesfinanzministerium limitiert Abschlag bei Auszahlung von Lebensversicherungen Die möglichen Einbußen bei der Auszahlung von Lebensversicherungen sollen geringer ausfallen als befürchtet. Das Bundesfinanzministerium will den Verlust der Versicherten auf maximal fünf Prozent der Ablaufleistung ihrer Lebensversicherung begrenzen. Dies legt eine Ministerverordnung fest, die wie die Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes am 21. Dezember in Kraft treten soll. In Weiter lesen

  • Hotline für Verbraucher mit Problemen

    Der Verbraucherlotse soll beim Alltagsärger helfen Was macht der neue Verbraucherlotse? Verbraucher können sich auf der Suche nach Hilfe ab sofort an eine zentrale Stelle für das gesamte Bundesgebiet wenden. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) schaltete den so genannten Verbraucherlotsen an diesem Montag frei. Wenn sich Bürger mit Fragen an die bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft Weiter lesen

  • Von wegen Ärztemangel

    Studie: Bevölkerung bekommt Medizinerschwund kaum mit – egal ob nun auf dem Lande oder in der Großstadt Vom viel zitierten Ärztemangel spüren Patienten bisher wenig. Über 90 Prozent der Bürger in den Städten und auf dem Land zeigen sich weitgehend zufrieden was die Erreichbarkeit und Anzahl ihrer Hausärzte betrifft. Bei den Fachmedizinern fällt der Wert Weiter lesen

  • Die Zeit ohne Telefon ist zu Ende

    Ärgernis der Woche: Kai Litzenberg scheiterte beim Wechsel des Telefonanbieters. Vodafone gibt Fehler zu. Die Bundesnetzagentur hilft in solchen Fällen Eine solche Odyssee haben schon viele Besitzer eines Telefonanschlusses erlebt. Man will zu einem neuen Anbieter wechseln, aber der Übergang funktioniert einfach nicht. So musste Leser Kai Litzenberg in Gelsenkirchen monatelang auf seinen Festnetzanschluss verzichten. Weiter lesen

  • Rettung in letzter Minute?

    Union will Gesetzesänderung zu Lasten von Versicherungskunden eventuell stoppen Die Regierungskoalition will Versicherungskunden in letzter Minute vor erheblichen Verlusten bewahren. Diese können eintreten, wenn das Gesetz zu einer geringeren Beteiligung der Inhaber von Kapitallebensversicherungen wie vorgesehen am 21. Dezember in Kraft treten würde. Dieses sieht vor, dass die Versicherten nicht mehr verbindlich zur Hälfte an Weiter lesen