Kategorie: Wirtschaft

  • Das Steuer-Märchen der FDP

    60 Prozent der milliardenteuren Steuerentlastung erhielten die obersten Einkommensschichten. Entgegen dem Versprechen der FDP würden kleine und mittlere Einkommen viel weniger profitieren Rund 60 Prozent der Steuersenkung, die die FDP plant, würde den wohlhabendsten Bevölkerungsgruppen zugute kommen. Das geht aus Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor, die dieser Zeitung vorliegen. Rund zehn Milliarden Euro… Weiter lesen

  • Erste Antworten im großen Spar-Rätsel

    Wie kann der Staat seine Krisen-Verschuldung wieder senken? Die grüne Heinrich-Böll-Stiftung plädiert dafür, den Umwelt- und Energieverbrauch zu verteuern. Wirtschaftsforscher und FDP wollen teils ähnliche Subventionen kürzen Eine der wichtigsten Fragen, die die Bundesregierung in den kommenden Jahren beantworten muss, lautet: Wie lassen sich die horrenden Staatsschulden reduzieren? In einer neuen Studie stellt die grüne… Weiter lesen

  • Unpopulär

    Kommentar zur Maut Autofahrer können aufatmen. Denn eine Pkw-Maut wird es vorerst nicht geben. Die technischen Hürden für eine Einführung sind zu groß, als dass so ein Vorhaben schnell umgesetzt werden könnte. Das Mautsystem für Lkw kann nicht einfach auf den Autoverkehr ausgeweitet werden. Zwei Zahlen verdeutlichen das Ausmaß dieser Aufgabe. Zurzeit werden auf 12.000… Weiter lesen

  • „Nicht auf den Mindestlohn konzentrieren“

    Nur eine Lohnuntergrenze für die Beschäftigten im Einzelhandel zu definieren, sei der falsche Weg, sagt Erich Harsch, Geschäftsführer von dm-drogerie markt. Der gesamte Tarifvertrag müsse Gesetzeskraft erhalten Hannes Koch: Herr Harsch, Ihr Unternehmen dm-drogerie markt gilt als sozial engagiert. Eigentümer Götz Werner propagiert das bedingungslose Grundeinkommen für alle. Sie aber wenden sich dagegen, einen Mindestlohn… Weiter lesen

  • Geringere Steuern für mittlere Einkommen

    Das FDP-Modell würde zur Entlastung von Beschäftigten führen, die bis zu 4.400 Euro pro Monat verdienen. Offene Frage: Woher kommen die 16 Milliarden? Im Gegensatz zum gegenwärtigen Steuersystem will die FDP fünf Stufen einführen. Während der Steuersatz heute allmählich ansteigt, soll er nach den Vorstellungen der FDP künftig bei bestimmten Einkommenshöhen einen großen Sprung nach… Weiter lesen

  • Abschied vom Wirtschaftswunder

    Bizarrer Widerspruch: Angeblich kümmern wir uns darum, die öffentlichen Schulden zu verringern. Trotzdem steigen sie seit 60 Jahren ungebremst. Griechenland zeigt nun, dass es auch hier allmählich eng wird Staatsschulden? Kommt dieses Thema auf, wendet sich nicht nur die Linkspartei desinteressiert ab. Auch viele Liberale und Konservative beschäftigen sich höchstens theoretisch mit den offenen Rechnungen… Weiter lesen

  • So wird das Hilfspaket geschnürt

    Für Deutschland muss die KfW ran     Der Rettungsschirm für die hoch verschuldeten Griechen steht weitgehend. Die finanzielle Hilfe soll nach Angaben der Bundesregierung jedoch nur im äußersten Notfall gewährt werden. Regierungssprecher Christoph Steegmans verglich das von der EU beschlossene Paket mit dem Brandschutz. „Die meisten Feuerlöcher werden nach zwei Jahren neu aufgefüllt, ohne… Weiter lesen

  • Angeklagte Angela Merkel verurteilt

    Bankentribunal von Attac: Die Globalisierungskritiker inszenierten eine fiktive Gerichtsverhandlung, um die vermeintlichen Verantwortlichen für die Finanzkrise zu identifizieren. Auch Deutsche-Bank-Chef Ackermann kam nicht gut weg Schließlich kam es, wie es kommen musste: Die Angeklagte Angela Merkel wurde verurteilt. Die Kanzlerin, so befand das Gericht, sei dafür verantwortlich, dass „die Kosten der Finanzkrise den Steuerzahlern aufgebürdet… Weiter lesen

  • Doch, sie sind blöd!

    Kommentar zu Lidl von Hannes Koch Deutschland ist Discountland. In kaum einem unserer Nachbarstaaten ist die Marktmacht der Billigläden so groß wie hier. Woran das liegt, müssen die Kulturhistoriker noch erforschen. Klar erscheint aber: Irgendwer trägt immer die hohen sozialen und ökologischen Kosten billiger Produkte. Auf diesen Umstand verweisen nun Verbraucherschützer und Menschenrechtsaktivisten mit ihrer… Weiter lesen

  • Hungerlohn-Klage gegen Lidl

    Die Discountkette Lidl wirbt offensiv damit, dass die Arbeiter ihrer Zulieferbetriebe in der 3. Welt vernünftige Löhne bekommen und gute Arbeitsbedingungen genießen. Weil diese Botschaft nicht der Wahrheit entspreche, haben Verbraucherschützer und Bürgerr Die deutsche Mittelstandsfamilie schaut wohlgelaunt und gutaussehend in die Kamera. Auf der Internetseite von Lidl bezeugen Oma, Opa, Mutter, Vater und zwei… Weiter lesen

  • Ein zu kleiner Schritt

    Kommentar zur Bankenabgabe von Hannes Koch Den Banken eine Krisenabgabe aufzuerlegen, ist für die tendenziell wirtschaftsfreundliche Bundesregierung ein großer Schritt – für das Gemeinwesen allerdings ein viel zu kleiner. Die Abgabe mag zwar den Zweck erfüllen, den Gerechtigkeitssinn vieler Bürger zufriedenzustellen. Auf den zweiten Blick allerdings zeigt sich, dass die Regierung die Banken schont. Die… Weiter lesen

  • Abgabe oder Finanzsteuer – die große Frage

    Die Bundesregierung begnügt sich mit einer bescheidenen Krisenabgabe für Banken. Paris prüft dagegen eine umfassende Finanzmarktsteuer Die deutsche und französische Regierung sind uneins, ob die umstrittene Bankenabgabe die einzig richtige Antwort auf die Finanzkrise ist. Nachdem das Bundeskabinett am Mittwoch eine solche Abgabe beschlossen hat, sagte die französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde, Frankreich prüfe… Weiter lesen

  • Petersilie statt Maus

    Auch beim Tierfutter gibt es Trends Auch profane Gewürzkräuter können Gemüter erregen. Das ist bei einigen Fernsehzuschauern der Fall, wenn ein Werbespot für Katzenfutter anläuft. Am Ende legt die gepflegte Hand einer modernen jungen Frau ein paar Blättchen Petersilie zur Abrundung der Portion für das anschmiegsame Haustier auf den Teller und leckt sich hernach auch… Weiter lesen

  • Regierung zwingt Banken zu Krisenvorsorge

    Institute sollen rund eine Milliarde Euro jährlich in einen Risikofonds einzahlen, damit die Steuerzahler künftige Krisen nicht alleine finanzieren müssen Rund eine Milliarde Euro pro Jahr sollen die Banken zurücklegen, um für künftige Finanzkrisen vorzusorgen. „Beitragspflichtig zu diesem Fonds sind alle deutschen Kreditinstitute“, heißt es in einem Regierungsentwurf mit dem Titel „Eckpunkte für die Finanzmarktregulierung“,… Weiter lesen

  • Deutsche Löcher im Schweizer Bankgeheimnis

    Die Schweiz verpflichtet sich, deutschen Finanzämtern künftig mehr Informationen über Steuerhinterzieher mitzuteilen. Außerdem soll eine höhere Abgeltungssteuer nach Deutschland fließen Diesen Vertrag werden nicht wenige Schweizer hassen. Er gilt ihnen als überflüssige Geste der Unterwerfung unter den Willen des großen, arroganten Nachbarn Deutschland. Auch mit Rücksicht auf diese Stimmung gab sich der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf… Weiter lesen

  • Bahngewinn geht um ein Drittel zurück

    Passable Bilanz trotz Krise Die Deutsche Bahn will für mehr Sicherheit an Bahnhöfen und in den Zügen sorgen. Auch sollen die Reisenden besser über Probleme im Zugverkehr informiert werden. Dies kündigte Bahnchef Rüdiger Grube am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens an. Dafür will der Konzern mehr Personal einsetzen. Auch sollen die Bahnhöfe sauberer werden.… Weiter lesen

  • BGH schränkt Koppelung vom Öl- und Gaspreis ein

    Nur wenige Kunden profitieren vom Urteil Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein womöglich folgenreiches Urteil zu den Gaspreisen für Verbraucher gefällt. Die Richter entschieden am Mittwoch zugunsten zweier Kläger, dass Versorgungsunternehmen ihren Gaspreis nicht einfach an die Preisentwicklung beim Heizöl koppeln dürfen. Die Vertragsklauseln würden die Kunden unangemessen benachteiligen, stellte das Gericht fest. Das Urteil wird… Weiter lesen

  • Rauch ohne Feuer

    Kommentar Das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Bindung von Öl- und Gaspreisen führt in die Irre. Es besagt lediglich, dass eine bestimmte Vertragsklausel nicht zulässig ist. Weder wird die auf dem Weltmarkt traditionelle  Koppelung beider Preise aufgehoben, noch können Verbraucher jetzt auch sinkende Preise hoffen. Die vielen Reaktionen auf das Urteil mögen einen anderen Eindruck vermitteln.… Weiter lesen