Kategorie: Wirtschaft
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Der Stein am Hals der Sparkassen
Kommunale Institute übernehmen eventuelle Verluste von 5,5 Milliarden Euro, um die marode WestLB zu zerlegen und zu sanieren. Erst Bad Bank Deutschlands Um die Westdeutsche Landesbank zu retten, gehen die nordrhein-westfälischen Sparkassen mit insgesamt 5,5 Milliarden Euro ins Risiko. In dieser Höhe sichern die kommunalen Institute marode Papiere ab, die die WestLB mit Unterstützung des Weiter lesen
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Kündigungen durch Lohnsenkung verhindern
Mit Unterstützung von NRW-Ministerpräsident Rüttgers bietet die IG Metall Arbeitszeitverkürzung auf 28 Stunden pro Woche. Das soll Entlassungen verhindern. Einbußen für Beschäftigte im Vergleich zur Kurzarbeit Lohnreduzierung gegen Sicherheit des Arbeitsplatzes – dieses Geschäft bietet die Gewerkschaft IG Metall den Unternehmen an. Um Kündigungen von Beschäftigten angesichts der Wirtschaftskrise zu verhindern, könne die wöchentliche Arbeitszeit Weiter lesen
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Neue Netze kosten über 200 Milliarden Euro
Greenpeace für schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien und Verstaatlichung der Stromnetze Ginge es nach Greenpeace, könnte Europa im Jahr 2050 fast ausschließlich mit Ökostrom versorgt werden. „Ein Strommix aus 90 Prozent erneuerbaren Energien ist möglich“, sagte Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace International, anlässlich der Vorstellung einer Zukunfts-Studie am Freitag in Berlin. Um jedoch auf Kohle-, Weiter lesen
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Mehr Sorgfalt
Kommentar Chancen und Risiken liegen oft eng beieinander. Bei den Kreditkarten ist es nicht anders. Einerseits können Kunden damit weltweit leicht bezahlen oder problemlos im Internet auf Einkaufstour gehen. Andererseits sind die vielen Daten angesichts von über 100 Millionen Transaktionen pro Jahr kaum mehr verlässlich zu schützen. Betrügereien nehmen daher zwangsläufig zu. Allzu groß müssen Weiter lesen
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Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Kreditkartenmissbrauch
Ist das Bezahlen mit Kreditkarten sicher? Es war nie absolut sicher und wird es vermutlich auch nie, mit einer Kreditkarte zu bezahlen. Darauf weist auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hin. Denn wo immer die Karte eingesetzt wird, erhält ein Dritter die wichtige Nummer der Karte, mit der schon Schindluder getrieben werden kann. Schließlich klauen Weiter lesen
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Massenrückruf bei Kreditkarten
Sicherheitsleck in Spanien alarmiert Banken / Zahlreiche Kunden und Institute betroffen Banken, Sparkassen und Volksbanken tauschen derzeit Zehntausende Kreditkarten aus, deren Daten womöglich Kriminellen in die Hände gefallen sind. „Wir haben Kenntnis erlangt über Verdachtsmomente, die mit Kreditkartentransaktionen in Spanien zusammenhängen“, teilte der Herausgeber der Visa-Karte am Mittwoch mit. Das Institut hat wie andere Branchenfirmen Weiter lesen
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Somalia und Afghanistan am korruptesten
Deutschland auf Rang 14 der saubersten Länder / Transparency mahnt verstärkten Kampf gegen Bestechung an In Venezuela haben Reisende bei den häufigen Militärkontrollen auf den Fernstraßen häufig die Wahl. Entweder sie beglücken die bewaffneten Kontrolleure mit ein paar Zigaretten oder der Wagen wird erst einmal gründlich inspiziert, was einige Zeit dauert. Da entscheiden sich viele Weiter lesen
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Riester-Rente ist Wachstumsbremse
Gewerkschaftsnahes Institut gegen kapitalgedeckte Pflege und Rente Die private Altersvorsorge ist nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) kein erfolgreiches Modell. Mit Einführung der Riester-Rente habe sich die Sparleistung der Deutschen zwar deutlich erhöht. Doch fehle den Haushalten damit auch das Geld für Konsumausgaben, sagte IMK-Chef Gustav Horn am Montag in Berlin. Zwischen Weiter lesen
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„Konsum für eine Minderheit“
Wirtschaftsweiser Peter Bofinger kritisiert das Wachstumsbeschleunigungsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung Hannes Koch: Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Guido Westerwelle haben dem Bundestag ihr Wachstumsbeschleunigungsgesetz vorgelegt. Hält das Vorhaben, was es verspricht? Peter Bofinger: Dieses Gesetz ist Ausdruck der in unserer ganzen Gesellschaft vorherrschenden Mentalität des schnellen Geldes. Alle fragen sich nur, wie die Bürger möglichst schnell Weiter lesen
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Abenteuerlich
Kommentar Ausgerechnet die so markttreuen Wirtschaftsweisen zerreißen die Steuer- und Haushaltspolitik der neuen Bundesregierung. Viel schlimmer hätte die fachliche Expertise für die schwarzgelben Vorhaben nicht ausfallen können. Vereinfacht gesagt, werfen die Spitzenforscher Union und FDP einen finanzpolitischen Blindflug vor. Blind vor allem deshalb, weil bisher nicht erkennbar ist, wie die Ausgaben des Staates mit den Weiter lesen
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Wirtschaftsweise zerreißen die Steuerpläne
Sachverständige erwarten harten Sparkurs und höhere Abgaben / Kritik an Koalition Der Rat der Wirtschaftsweisen zerpflückt die Pläne der schwarzgelben Koalition. „Der Koalitionsvertrag wird den Anforderungen in keiner Weise gerecht“, kritisiert der Vorsitzende des Beratergremiums, Wolfgang Franz die Regierungsideen zu Steuersenkungen und für mehr Wachstum. Insbesondere die Steuer- und Haushaltspolitik halten die Weisen für untauglich. Weiter lesen
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Weniger Bluttests bei Daimler
Autokonzern verzichtet auf Blutuntersuchungen bei Bewerbern für kaufmännische Berufe. WDR hält daran fest. Mediziner verteidigen Bluttests, fordern aber mehr Zurückhaltung Der Autokonzern Daimler verzichtet teilweise auf die umstrittenen Bluttests bei Stellenbewerbern. Das erklärte das Unternehmen am Dienstag. Die Untersuchungen würden nur noch durchgeführt, wenn dies für den Arbeitsplatz unbedingt erforderlich sei. Datenschützer hatten Daimler und Weiter lesen
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Mehr Symbol als Reform
Kommentar zum Wachstumsgesetz von Hannes Koch Erstaunlich schnell hat die neue Regierung am Montag ihr Gesetz für Steuererleichterungen vorgelegt. Nach den Wirrnissen der Koalitionsverhandlungen und der gegenseitigen Kritik der Koalitionäre dient das Tempo auch dazu, die Erwartungen der Wähler zu befriedigen. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist ein Zeichen, dass es die Koalition mit ihren Versprechen ernst meint. Weiter lesen
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Mehr Kindergeld, weniger Erbschaftsteuer
Regierung plant Steuerentlastung im Eiltempo / Deutschland-Urlaub wird billiger Die Bundesregierung will die ersten Steuerentlastungen im Eiltempo beschließen. Schon am kommenden Montag will das Bundeskabinett ein „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ beschließen. Der Gesetzentwurf, der "den Korrespondenten" vorliegt, sieht die Entlastung von Familien und Unternehmen ab dem kommenden Jahr in einem Umfang von fast 8,5 Milliarden Euro vor. Familien Weiter lesen
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„Der CO2-Ausstoß muss um 85 Prozent sinken“
Firmenchef Michael Otto und 500 weitere Unternehmensvorstände fordern die Politik zu radikalem Klimaschutz auf Für die drastische Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Abgase haben sich am Mittwoch in Berlin 500 Unternehmen ausgesprochen. Zu der Initiative unter der Schirmherrschaft des britischen Prinz Charles gehört auch der deutsche Firmenerbe Michael Otto. Der Aufsichtsratschef der Otto Gruppe appelliert an Bundeskanzlerin Weiter lesen
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Die neuen politischen Unternehmer
Firmen-Initiativen machen Druck auf die Politik Unternehmer und Kapitalbesitzer haben sich lange Zeit öffentlich nur dann geäußert, wenn es um ihre ureigensten Interessen ging. Das ändert sich allmählich. Die „Initiative Zwei Grad – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz“ ist nur ein Beispiel für das neue gesellschaftspolitische Engagement der Wirtschaft. Im „Globalen Pakt“ der Vereinten Nationen haben Weiter lesen
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Klima des Geschäfts
Kommentar von Hannes Koch Michael Otto ist ein grüner Unternehmer. Beim Otto-Versand hat er schon vor Jahrzehnten begonnen, Recyclingpapier zu verwenden und Tierpelze aus dem Sortiment zu verbannen. Das war ihm zuerst ein moralisches und politisches Anliegen – ähnlich wie jetzt der Schutz des Klimas. Mit der Zeit aber stellten sich weitere Vorteile ein. Otto Weiter lesen
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Gift-Schnuller umstritten
Bundesamt für Risikobewertung findet nur in einem Schnuller Bisphenol A und bezeichnet die Chemikalie als „nicht gesundheitsschädlich“ Nachdem der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Anfang Oktober in zehn Markenschnullern den als krebserregend geltenden Stoff Bisphenol A entdeckt und für Wirbel gesorgt hatte, gibt das BfR jetzt Entwarnung. „Selbst wenn Bisphenol A im Schnuller steckt, Weiter lesen