Kategorie: Internationales

  • So klappt das nie

    Kommentar zum EU-Interrail-Ticket Welch wunderbarer Vorschlag: Jeder EU-Bürger soll zum 18. Geburtstag ein Interrail-Ticket geschenkt bekommen. Damit könnten die jungen Leute ein paar Wochen per Bahn kostenlos durch 27 Staaten touren, feiern, Freunde finden, lernen, wie die anderen leben. Manfred Weber plädiert dafür, er ist Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament. Millionen werden ihm Recht Weiter lesen

  • Deutschland wird langsam korrupter

    Schmiergelder für die Verwaltung werden als immer normaler empfunden. International hält sich Deutschland mit dem zehnten Rang noch gut. Am schlimmsten geht es in Somalia zu. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland noch zu den weitgehend korruptionsfreien Ländern. Doch das könnte sich nach Einschätzung der Antikorruptions-Organisation Transparency International (TI) ändern. „So nehmen Führungskräfte aus deutschen Unternehmen Weiter lesen

  • „Gewinner müssen mit Verlierern solidarisch sein“

    Davos-Chef Klaus Schwab plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen und die Begrenzung der Managergehälter auf das Zwanzigfache des Durchschnittslohns. Funke Mediengruppe: Professor Schwab, vor 47 Jahren haben Sie das Weltwirtschaftsforum von Davos gegründet um die Welt offener, friedlicher und wohlhabender zu machen. Jetzt erleben wir die Wiederkehr des Nationalismus, neue Handelsgrenzen werden aufgebaut, und die Mittelschicht Weiter lesen

  • Auf der Sonnenseite

    Marokko baut die Energieversorgung der Zukunft Wenn sie Wasser braucht, holt Noara Moukhlis den Esel aus dem Stall. Beladen mit leeren Flaschen führt sie das Tier an den rund zwei Kilometer entfernten Brunnen. Der Esel trägt ihr die vollen Wasserflaschen zurück zum Haus. Moukhlis lebt in Tasselant, einem Berberdorf unweit von Ouarzazate im Süden Marokkos. Weiter lesen

  • Schwierige Zeiten für SPD-Chef Gabriel

    Mit Demos machen Kritiker der Freihandelsabkommen Druck. Wenn Wirtschaftsminister Gabriel den kleinen Parteitag nicht hinter sich bringt, droht der EU eine Blockade. Der Konflikt um die Freihandelspolitik geht einem Höhepunkt entgegen. Mit den Demonstrationen in sieben deutschen Städten am kommenden Samstag könnte der hiesige Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Nordamerika deutlich Weiter lesen

  • Besser dort bleiben als herkommen

    Deutschland zahlt syrischen Flüchtlingen Jobs in Jordanien, damit sie nicht zu uns kommen Sein Arbeitsgerät sind schwarze Müllsäcke und eine neue Schaufel. Khaled Al-Hassan*, Flüchtling aus Syrien, macht hier in Jordanien die Straße sauber. Es ist Mittag, 33 Grad, der Schweiß läuft ihm über´s Gesicht. Neben der asphaltierten Fahrbahn hackt er kleine Sträucher aus dem Weiter lesen

  • Was der Brexit für den Datenschutz bedeutet

    Treten die Briten aus der EU aus, hat das auch Folgen für Regelungen zum Datenschutz. Unternehmen droht Rechtsunsicherheit über Monate hinweg. Täglich liefern Firmen aus der EU Waren im Wert von Millionen nach Großbritannien – und umgekehrt. Informationen über die Lieferung, die Kunden, weitere Aufträge wandern selbstverständlich digital zwischen Festland und Vereinigtem Königreich hin und Weiter lesen

  • „Die EU sollte Ausnahmen bei der Freizügigkeit akzeptieren“

    Für einen Kompromiss mit Großbritannien nach dem Brexit plädiert Ulrich Hoppe, der Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer Hannes Koch: Sie vertreten die Interessen der deutschen Unternehmen in Großbritannien. Deshalb liegt Ihnen der Freihandel zwischen der EU und den Inseln am Herzen. Würden Sie dafür in Kauf nehmen, dass die Briten die Niederlassungsfreiheit für EU-Bürger Weiter lesen

  • Haben Klima und Dürre den Krieg in Syrien ausgelöst?

    Wissenschaftler debattieren über die Ursachen des Konflikts – und damit auch der Fluchtbewegung nach Deutschland Angesichts der hohen Zahl der Flüchtlinge steht die Frage nach den Ursachen auf der Tagesordnung. Auf den ersten Blick scheint die Antwort nahe zu liegen: In Syrien ist Machthaber Baschar al Assad mit seiner brutalen Politik schuld. Aber so einfach Weiter lesen

  • Auf dem Weg zum Marshallplan

    Kommentar zur Syrien-Konferenz von Hannes Koch Die Bundesregierung weiß, was auf dem Spiel steht. Deshalb hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag 2,3 Milliarden Euro bis 2018 ausgelobt, um syrische Flüchtlinge in der Türkei, dem Irak, Libanon und Jordanien zu unterstützen. Großbritannien und Norwegen stellten einen ähnlichen Betrag zur Verfügung, die USA gut 800 Millionen Euro. Weiter lesen

  • Gauck plädiert für Begrenzung der Flüchtlingszahlen

    Dies sei eine Voraussetzung, um die Aufnahmebereitschaft der deutschen Bevölkerung zu erhalten, sagte der Bundespräsident in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Für die Begrenzung der Zuwanderung nach Deutschland hat sich Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos eingesetzt. Das sei keine „reflexhafte Abwehr, sondern Element verantwortungsbewussten Regierungshandelns“, sagte Gauck. Der Weiter lesen

  • Ein Prozent besitzt die Hälfte allen Vermögens

    Vor dem Managergipfel in Davos kritisiert die Entwicklungsorganisation Oxfam die zunehmende soziale Spaltung. Firmen des Weltwirtschaftsforums trügen dazu bei, die Armut zu vergrößern Die 62 reichsten Personen der Erde würden mittlerweile soviel Vermögen besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – über 1.500 Milliarden Euro. Das erklärte die Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des Weltwirtschaftsforums von Davos, Weiter lesen

  • Managergipfel debattiert über Flüchtlinge

    Bundespräsident Gauck redet beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Offizielles Thema des Kongresses ist die vierte industrielle Revolution: Wieviel Arbeit bleibt, wenn die Roboter regieren? Klaus Schwab, der 77jährige aus Augsburg stammende Organisator des Weltwirtschaftsforum von Davos, hat sich schon vor längerer Zeit auf dieses Thema eingelassen. „Vierte industrielle Revolution“ lautet das Motto des diesjährigen Managergipfels, der Weiter lesen

  • Griechenland „kein Fass ohne Boden“

    ESM-Chef Klaus Regling, Chef des europäischen Stabilitätsfonds, wirbt in Berlin für das neue Kreditprogramm. Er geht davon aus, dass der Internationale Währungsfonds sich mit bis zu 16 Milliarden Euro beteiligt Das europäische Kreditprogramm für Griechenland wird wohl geringer ausfallen als bisher beschlossen, sagte Klaus Regling am Donnerstag in Berlin. Der Chef des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Weiter lesen

  • Firmen wollen Jugendlichen Hoffnung machen

    Deutsche Unternehmen gründen eine Initiative, um die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien zu verringern Großen Andrang erlebte Opel in Zaragoza kürzlich, als die Firma spanische Jugendliche einlud. Über 400 Interessenten kamen, um mit Leuten des Autobauers und anderer deutscher Firmen in Spanien über ihre berufliche Zukunft zu reden. Die ist augenblicklich ziemlich schlecht – weshalb hiesige Unternehmen Weiter lesen

  • Ein neuer Fonds soll griechische Staatsfirmen verkaufen

    Das sei kaum vergleichbar mit den Privatisierungen nach der Wiedervereinigung in Deutschland, sagt Ökonom Karl Brenke Die Einigung der Euroländer über Griechenland beinhaltet unter anderem, dass ein „unabhängiger Fonds“ Staatsbesitz des Mittelmeerlandes privatisieren soll. Auf den ersten Blick erinnert diese Konstruktion an die deutsche Treuhandanstalt, die nach der Wiedervereinigung zu Beginn der 1990er Jahre die Weiter lesen

  • „Ein Schuldenschnitt ist nicht nötig“

    Der linke Ökonom Rudolf Hickel beschreibt die Konturen einer Einigung zwischen Europa und Griechenland Hannes Koch: Nach dem Nein der Griechen zu den EU-Sparauflagen, vor dem EU-Rat am kommenden Sonntag: Wer muss sich mehr bewegen – Kanzlerin Merkel oder Ministerpräsident Tsipras? Rudolf Hickel: Vor allem die drei Institutionen Europäische Zentralbank, EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds. Denn Weiter lesen

  • „Hunger lässt sich hoffentlich vermeiden“

    Mit der Rationierung von Nahrungsmitteln rechnet Athanassios Kelemis, Chef der Deutsch-Griechischen Handelskammer in Athen Hannes Koch: Die scheinbar letzte Frist zur Einigung zwischen der EU und Griechenland läuft am nächsten Sonntag ab. Was passiert, wenn kein Kompromiss gelingt? Athanassios Kelemis: Dann tritt der schlechteste Fall ein. Unser Land geht pleite und wir verlieren den Euro. Weiter lesen