Kategorie: Umwelt

  • Auch die schönste Energiewende hat Nachteile

    Umweltberater der Bundesregierung präsentieren heute Konzept für den weltweiten Ausstieg aus der nuklear-fossilen Energieproduktion. Beiratsmitglied Claus Leggewie: „Keine reine Win-Win-Situation“ Keine Atomkraftwerke mehr, 100 Prozent Strom aus Wind und Sonne, trotzdem freier Blick aus dem eigenen Garten bis zu den Alpen. So mag sich mancher Grüner in den beschaulichen Kleinstädten der Schwäbischen Alp die Zukunft Weiter lesen

  • Schlechte Karten für alte AKW

    Umweltminister Röttgen präsentiert neue Kriterien für Sicherheitscheck der Atomkraftwerke. Den Absturz eines vollbetankten Airbus A380 würde wohl keines überstehen Bis Mitte Juni will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) einen neuen gesellschaftlichen Atomkonsens herstellen. Diesen solle der Bundestag als Novelle des Atomgesetzes beschließen und damit die Frage beantworten: Welche deutschen Atomkraftwerke dürfen nach der Katastrophe von Fukushima Weiter lesen

  • Der Weg zum neuen Atomkonsens

    Wie die Bundesregierung ihr Atommoratorium durch schärfere Sicherheitschecks nachträglich legitimiert In ihrer Atompolitik hat die schwarzgelbe Bundesregierung gegenwärtig ein dickes Problem. Als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima haben die Führungen von CDU, CSU und FDP in einer Hauruck-Aktion sieben alte Atomkraftwerke abschalten lassen. Dieses politische „Moratorium“ ist juristisch fragwürdig, sagen viele Experten. Mittels neuer Weiter lesen

  • Bahn pocht auf sichere Stromversorgung

    Fuhrpark wird in den nächsten Jahren moderner / Gespräch mit neuer Landesregierung über Stuttgart 21 gesucht / Razzia der EU-Ermittler Die sich abzeichnende Energiewende könnte der Deutschen Bahn (DB) Schwierigkeiten bereiten. Der jetzt abgeschaltete Reaktor Neckarwestheim I lieferte acht Prozent des Stroms für den Betrieb der Züge. „Die Energieversorgung ist trotzdem gesichert“, stellte Bahnchef Rüdiger Weiter lesen

  • "Koalition mit CDU nahezu ausgeschlossen"

    Interview mit Bärbel Höhn, grüne Fraktionsvize, zur Baden-Württemberg-Wahl und zum Atomausstieg Frage: Frau Höhn, die Grünen wollen den schnellen Atomausstieg. Drohen dann nicht höhere Strompreise für Verbraucher und Unternehmen? Bärbel Höhn: Wenn man alle Atomkraftwerke (AKW) sofort abschalten würde, hätte es Auswirkungen auf den Preis. Aber wir wollen zunächst nur die alten Meiler stilllegen und Weiter lesen

  • „Mit Stromsparen Atomausstieg bis 2015“

    Deutschland könne durch sparsamere Nutzung seinen Stromverbrauch um „30 bis 40 Prozent verringern“, sagt Energieberater Dieter Seifried. Alleine beim Licht sei es in Privathaushalten möglich, vier Fünftel der Elektrizität sparen Hannes Koch: Wegen der Atomkatastrophe in Japan will die Bundesregierung sieben Atomkraftwerke zumindest vorübergehend abschalten. SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert, gleich komplett aus der Atomenergie auszusteigen. Weiter lesen

  • Nur wenige Lebensmittelimporte aus Japan

    Noch erreichen keine belasteten Nahrungsmittel Europa / Kontrollsystem steht Verbraucher in Deutschland müssen vorerst keine Angst vor radioaktiv belasteten Lebensmittelimporten aus Japan haben. „Es finde praktisch kein Handel mehr statt“, sagt Bundesverbraucherministerin Lise Aigner (CSU). Am vergangenen Sonntag sei das letzte Flugzeug mit Importwaren aus Japan in Frankfurt gelandet. Ohnehin exportiert die Nation vergleichsweise wenige Weiter lesen

  • Kaum Chancen für Atom-Aktionäre

    Klagen von Eigentümern gegen Firmenvorstände wegen der AKW-Abschaltung seien ziemlich aussichtslos, sagen Juristen Die sofortige und möglicherweise endgültige Abschaltung von sieben Atomkraftwerken in Deutschland ist auch ein Eingriff in die Eigentumsrechte der Aktionäre der vier betroffenen Energieunternehmen. Trotzdem hätten Klagen von Privataktionären gegen die Konzernvorstände kaum Aussicht auf Erfolg, argumentieren Juristen. Wegen der Atomkatastrophe in Weiter lesen

  • Bekannte Sicherheitsprobleme in Atomkraftwerken

    Dass die Stromerzeugung aus Atomspaltung auch in Deutschland nicht hundertprozentig sicher ist, kritisieren Experten seit Jahrzehnten. Nun will die Bundesregierung die Defizite überprüfen Am Dienstag um 10.00 Uhr trifft sich Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, in denen Atomkraftwerke stehen: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Das wichtigste Thema ist dabei, ob die 17 Weiter lesen

  • Das kann auch bei uns passieren

    Kommentar zum japanischen Atomunfall von Hannes Koch Deutsche Kernkraftwerke seien sicher, hat die Bundesregierung immer gesagt. Das stimmt. Hierzulande stehen die Anlagen nicht in Gebieten, die von Erdbeben dermaßen gefährdet sind, wie in Japan. Auch deutsche Ingenieurkunst und hohe technische Standards leisten Vorsorge gegen technische Risiken in Kernkraftwerken. Nicht Recht hat die Regierung dagegen mit Weiter lesen

  • Benzin statt Schnitzel

    Kommentar zur Benzin-Debatte von Hannes Koch Der sogenannte Bio-Sprit E10 bleibt ein Problem. Auch wenn Regierung und Wirtschaft am Dienstag verabredet haben, die Autofahrer besser zu informieren, welche Fahrzeuge geeignet sind und welche nicht. Denn in der Benzin-Frage gibt es keine richtige Antwort. Wir wissen: Benzin aus Erdöl gefährdet Umwelt und Klima. Aber auch Benzin Weiter lesen

  • Autokonzerne garantieren E10-Verträglichkeit

    Angaben der Liste, welche Fahrzeuge das neue Bioethanol-Benzin vertragen, seien „rechtsverbindlich“, sagt der Verband der Autohersteller beim Benzin-Gipfel. Die Listen sollen unverzüglich an allen Tankstellen ausgelegt werden. Das Wort „Haftung“ wollte Klaus Bräunig nicht in Mund nehmen. Allerdings erklärte der Vertreter der Autohersteller beim Benzin-Gipfel im Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag, dass die Autofahrer den Auskünften der Weiter lesen

  • „Biosprit-Strategie ist nicht gescheitert“

    Zur schwierigen Einführung des neuen Benzins E10 sagt Umwelt-Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser: „Wenn die Verbraucher die notwendigen Informationen erhalten, kommen wir einen Riesenschritt weiter“ Hannes Koch: Frau Heinen-Esser, vor dem Benzin-Gipfel hat die FDP verlangt, die Einführung des neuen Sprits mit zehn Prozent Ethanolanteil zu verschieben. Wäre das ein gutes Ergebnis der heutigen Veranstaltung? Ursula Heinen-Esser: Weiter lesen

  • Atomarer Mittelweg

    Kommentar zur Atom-Klage von Hannes Koch Die Klage gegen die längeren Atomlaufzeiten vor dem Bundesverfassungsgericht hat keine schlechten Aussichten – soweit sich das in juristischen Dingen überhaupt prognostizieren lässt. Sollten die klagenden Bundesländer Recht bekommen, wäre dies aber nicht nur eine Niederlage für die Bundesregierung, sondern auch eine Chance, den gesellschaftlichen Frieden wiederherzustellen. Fünf Länder Weiter lesen

  • Neue Firmenstiftung für den Klimaschutz

    Energie aus Abfall, Frachtschiffe mit Segeln – die Stiftung 2 Grad will klimaschonende Verfahren in der Wirtschaft voranbringen Aus Abfällen lässt sich immer noch etwas herausholen – in diesem Fall jede Menge Energie. Mit „Ecoloop“ entwickelt der Baustoff-Hersteller Xella gerade ein neues Verfahren. Aus einem Gemisch kohlenstoffhaltiger Abfälle, Pflanzenresten und Kalk lässt sich dabei ein Weiter lesen

  • Venedig mit sintflutartigem Regen

    In Deutschland werden extreme Regenfälle bei milden Temperaturen zunehmen / Katastrophenschutz mahnt bessere Vorbereitung an Die Wetterextreme werden in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen. Insbesondere sind häufiger sintflutartige Regenfälle zu erwarten. Davon geht der Deutsche Wetterdienst (DWD) aus, der sich gemeinsam mit dem Umweltbundesamt sowie den Katastrophenschutzeinrichtungen auf veränderte Klimabedingungen einstellt. Bis Ende des Jahrhunderts Weiter lesen

  • Die Grüne Woche

    Infokasten Die 76. Internationale Grüne Woche öffnet für das Publikum heute ihre Pforten. Über 400.000 Besucher erwarten die Veranstalter bis zum Schlusstag Ende nächster Woche in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm. Mit 1.632 Aussteller aus 57 Ländern ist die Leistungsschau der Ernährungswirtschaft die weltweit größte Messe ihrer Art. Für die Landwirtschaft ist die Schau Weiter lesen

  • Herzlose Fabrik oder bäuerliche Romantik?

    Die Landwirtschaft ist wieder Thema In den kommenden zehn Tagen werden die Besucher der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin wieder einen Eindruck vom Landleben bekommen. In der Tierhalle werden Supermilchkühe die neugierigen Blicke der Städter ertragen, Kinder fröhliche Ferkel streicheln. In den Messehallen unter dem Funkturm führt die Landwirtschaft eine heile Welt vor. Dass Weiter lesen