Kategorie: Umwelt

  • Greenpeace und das Kohle-Paradoxon

    Die Umweltorganisation will angeblich die ostdeutschen Braunkohle-Kraftwerke kaufen. Die wirkliche Botschaft lautet aber: Auch in Ostdeutschland ist eine staatlich finanzierte Stiftung für die Abwicklung nötig. Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace hat oft Mut bewiesen. In kleinen Schlauchbooten kurvten die Öko-Kämpfer vor riesigen Fischtrawlern herum, um den Walfang zu erschweren. Waghalsig seilten sie sich von Schornsteinen ab und Weiter lesen

  • Hendricks: Agrarsubventionen abschaffen

    Umweltministerin Hendricks fordert eine Neuausrichtung der milliardenschweren EU-Agrarsubventionen. Stattdessen schlägt sie Zahlungen für umweltfreundliche Betriebe vor. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will „den Schutz von Natur und Landschaft wieder nach vorne bringen“. Dabei sei der Handlungsbedarf in der Landwirtschaft „am größten“, so Hendricks. Am Mittwoch hat die Umweltministerin in Berlin die „Naturschutz-Offensive 2020“ präsentiert. Sie forderte, Weiter lesen

  • Zu viel Gülle am falschen Platz

    Trotz einiger Fortschritte verursache die Landwirtschaft immer noch massive ökologische Schäden, sagt das Umweltbundesamt Die deutsche Landwirtschaft schädigt die Umwelt noch immer über Gebühr. Nach wie vor nehme die Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen ab, sagte am Montag Maria Krautzberger, die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA). Gleichzeitig würden Bauern zu viel stickstoffhaltige Gülle Weiter lesen

  • BUND sieht Fortschritte in ostdeutscher Umwelt

    25 Jahre Wiedervereinigung: Umweltverband will die Naturschutzgebiete entlang der ehemaligen Ost-West-Grenze zum Naturmonument machen Ostdeutschland ist heute „kein ökologisches Krisengebiet“ mehr, sagte Hubert Weiger, Chef des Umweltverbandes Bund, am Donnerstag. In Ost und West seien die Umweltprobleme jetzt fast dieselben. Weiger zog eine ökologische Bilanz anlässlich des Jahrestages der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Vor Weiter lesen

  • Sinn und Unsinn des Energieausweises für Häuser

    Eigentümerverband kritisiert die angeblich irreführende Energie-Einstufung von Gebäuden. Umweltministerium ist offen für eine Renovierung der Verordnung Ob die Wohnung im grünen oder roten Bereich ist, sieht man sofort. In Anlehnung an die Farben der Ampel zeigt der Energieausweis für Gebäude, wieviel Energie Heizung und Warmwasser verbrauchen. Mieter und Wohnungskäufer sollen auf diese Art günstige Wohnungen Weiter lesen

  • Erneuerbare Energie kann weltweit konkurrieren

    Windräder produzieren Elektrizität billiger als manche konventionellen Kraftwerke. Kosten für Solarstrom sinken deutlich Manche Formen der erneuerbaren Energien sind weltweit konkurrenzfähig im Vergleich zu Kraftwerken, die Gas, Kohle oder Uran nutzen. So liegt der globale Mittelwert der Energie-Produktionskosten von Windanlagen an Land auf einem ähnlichen Niveau wie der mancher Gaskraftwerke. Das ist ein Ergebnis der Weiter lesen

  • Kosten für Ökostrom steigen nur wenig

    Nach der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bleibt die Umlage für die Privathaushalte mehr oder weniger stabil Gute Nachricht für die Stromkunden: Im kommenden Jahr bleiben die Kosten für Ökostrom im Wesentlichen stabil. „Die Umlage für die Erneuerbaren Energien wird 2016 nicht oder kaum steigen“, sagte Patrick Graichen, Chef der Organisation Agora Energiewende, gegenüber dieser Zeitung. „Darauf Weiter lesen

  • Windgas – ein Speicher für Ökostrom

    Anstatt sie wegzuwerfen, kann man überschüssige Energie aus Wind- und Solarkraftwerken mit Hilfe von Methangas speichern und dieses später nutzen Die Energiewende in Deutschland ist auf dem Weg – doch ein zentrales Problem harrt noch immer der Lösung. Woher soll der Strom kommen, wenn kein Wind weht und gleichzeitig die Sonne nicht scheint? Für diese Weiter lesen

  • Öko-Sünder in Ewigkeit

    Wir retten die Welt: Unser ökologischer Fußabdruck Nein, in eine kleinere Wohnung will ich nicht ziehen. Diese Möglichkeit, eigentlich die moralische Verpflichtung dazu, stellt meine 18jährige Tochter zur Diskussion. Hat sie doch im Internet ihren ökologischen Fußabdruck berechnet. Das ist ein Verfahren, welches den individuellen Umweltverbrauch zeigt. Ihr Ergebnis: Sie nutzt gut doppelt so viel Weiter lesen

  • Grenzwert für Quecksilber soll sinken

    EU will einen Maximalwert für Ausstoß unter anderem aus Kohlekraftwerken einführen. Greenpeace hält ihn für zu hoch Die Zukunft der Stromproduktion in Kohlekraftwerken ist stark umstritten. Nun bringt die Umweltorganisation Greenpeace ein weiteres Argument ins Spiel: Die Anlagen seien verantwortlich für einen großen Teil der Emission schädlichen Quecksilbers – und die Bundesregierung unternehme zu wenig, Weiter lesen

  • Regierung bietet Fracking-Kompromiss

    Bundesregierung akzeptiert leichte Verschärfung ihres Gesetzentwurfs. Zusätzliche Trinkwassergebiete sollen für Erdgasförderung tabu sein. Die Bundesregierung geht einen Schritt auf die KritikerInnen des umstrittenen Erdgas-Frackings zu. Am Mittwoch empfahl das Kabinett dem Bundestag, das kommende Gesetz etwas zu verschärfen. Die Gebiete, in denen zum Schutz des Trinkwassers nicht gefrackt werden darf, sollen ausgedehnt werden. Beim Fracking Weiter lesen

  • Fischethik und ihre Grenzen

    Kommentar zum MSC-Hering von Hannes Koch So soll es sein: Am Kühlregal im Supermarkt weiß man sofort, welcher Fisch halbwegs schonend gefangen wurde. Auf vielen Packungen prangt inzwischen das blau-weiße MSC-Siegel für nachhaltige Fischerei. Und bald findet man es auch auf Rollmops, Matjes und weiteren Hering-Produkten. Ein echtes Erfolgsprojekt – dessen Grenzen man jedoch nicht Weiter lesen

  • Mattjes mit Mehrwert

    Hering aus der westlichen Ostsee trägt nun das MSC-Zertifikat für nachhaltigen Fischfang. Greenpeace kritisiert die unsichere Datenlage Rollmops, Bismarck-Hering, Matjes – ein guter Teil dieser Fischprodukte aus deutscher Herstellung trägt jetzt das MSC-Siegel. In Kürze kommen sie in die Geschäfte. Das Zertifikat des „Marine Stewardship Council“ besagt, dass die Heringe in der westlichen Ostsee vor Weiter lesen

  • Keine Panik

    Kommentar zum Fracking von Hannes Koch Fracking wird in Deutschland seit 50 Jahren praktiziert, ohne dass es bisher zu großen Problemen gekommen wäre. Ein paar Risse nach kleinen Erdbeben in niedersächischen Häusern, ein paar undichte Leitungen – das war's. Und nun bringt die Bundesregierung ein Gesetz zum Fracking auf den Weg, das die möglichen Risiken Weiter lesen

  • Fracking mit strengen Umweltregeln

    Regierung präsentiert Gesetzentwurf: Weite Teile Deutschlands bleiben tabu für die Erdgasbohrer Gegen die umstrittene Gasförderung mittels Fracking will die Bundesregierung hohe Hürden errichten. Landesregierungen sollen Bohrungen verhindern dürfen, wenn Wasservorkommen für Mineralbrunnen oder die Getränkeproduktion gefährdet sind. Auch in Gebieten mit altem Steinkohle-Bergbau sind weitere Verbote möglich. Aus den Regierungen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, sowie Weiter lesen

  • Öko braucht sozial

    Kommentar zur Umwelt-Umfrage von Hannes Koch Mitunter geht der Umweltpolitik der Ruf voraus, ein Luxusartikel zu sein. Beispiel: Die Energiewende verteuert den Strompreis zulasten der Bürger, die wenig Geld haben. Oder: Die billigen Glühbirnen werden aus dem Verkehr gezogen, sodass auch ärmere Familien teure LED-Lampen kaufen müssen. In der neuen Umfrage zum Umweltbewusstsein der Deutschen Weiter lesen

  • Bürger wünschen sich mehr Rad, weniger Auto

    Umfrage zum „Umweltbewusstsein der Deutschen 2014“. Mehrheit betrachtet Wirtschaftswachstum inzwischen skeptisch Zweifel am Wirtschaftswachstum als Zukunftsstrategie hegen mittlerweile über zwei Drittel der Bundesbürger. Dies ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage „Umweltbewusstsein in Deutschland 2014“, die das Umweltministerium in Auftrag gab. Unsere Zeitung beantwortet die wichtigsten Fragen zu der Untersuchung, die alle zwei Jahre erneuert wird. Weiter lesen

  • Zusätzliche Kosten für alte Kraftwerke

    Wirtschaftsminister Gabriel plant Strafzahlungen für betagte Kohlekraftwerke Deutschland soll sich erstmals auf einen maximalen Kohlendioxid-Ausstoß aus Stromkraftwerken festlegen und diesen mit zusätzlichen Strafzahlungen durchsetzen. Das schlägt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor. Eckpunkte für ein entsprechendes Gesetz hat er den Regierungsfraktionen am Donnerstag zugeschickt. Die Maßnahme soll dazu beitragen, den deutschen Ausstoß klimaschädlicher Gase bis 2020 Weiter lesen