Kategorie: Wirtschaft
-
Wie sicher ist die Lebensversicherung?
Niedrige Zinsen machen Anbietern das Leben schwer Für sichere Geldanlagen gibt es derzeit kaum Zinsen. Das bereitet den Lebensversicherungen Probleme, weil sie überwiegend weit höhere Garantiezinsen gewährt haben. Nun gibt es Gerüchte, dass diese Garantien aufgeweicht werden könnten. Doch die Verbraucher müssen sich keine Sorgen machen. Der beim Abschluss einer Kapitallebensversicherung gewährte Garantiezins kann nicht Weiter lesen
-
2013 mehr Geld im Portemonnaie
Wirtschaftsweise bemängeln trotz Wachstum den Elan der Regierung Die Arbeitnehmer in Deutschland können wohl auch im kommenden Jahr mit kräftigen Lohnerhöhungen rechnen. Im Durchschnitt werden die Bruttolöhne und -gehälter 2013 um 3,2 Prozent steigen. Die verfügbaren Einkommen, bei denen Sozialabgaben und Steuern schon abgezogen worden sind, steigen um 2,6 Prozent. Da die Inflationsrate nur bei Weiter lesen
-
Schlechte Karten für Bremser
Kommentar zum Energie-Gipfel von Hannes Koch Die Energiewende ist schneller, als die Bundesregierung erlaubt. Landwirte und Häuslebauer, Handwerker und mittlerweile auch die Landesregierungen der wohlhabenden Südländer Bayern und Baden-Württemberg treiben den Wandel voran. Regelmäßig übersteigt deshalb die Menge des gelieferten Ökostroms die Planung der Bundesregierung. Beim Energiegipfel am Freitag versuchten Merkel und ihre Minister abermals, Weiter lesen
-
Energiewende soll langsamer werden
Die Bundesländer wollen die Ökoenergie stärker ausbauen, als es der Bundesregierung lieb ist Ihre Pläne für den Ausbau der erneuerbaren Energien muss manche Landesregierung bald möglicherweise zurückschrauben. Nicht alle Länder würden „ihre maximalen Ziele umsetzen“ können, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) nach einem Spitzentreffen zur Energiewende am Freitag im Bundeskanzleramt. Um die unterschiedlichen Pläne Weiter lesen
-
„Alleine schaffen wir es nicht“
Zur Steuerschätzung Apostolos Tsalastras, SPD-Stadtkämmerer Oberhausens, einer der am höchsten verschuldeten deutschen Städte Hannes Koch: Herr Tsalastras, die Steuereinnahmen steigen. Merken Sie davon auch etwas in Oberhausen – einer Stadt mit Rekordschulden? Apostolos Tsalastras: Ja, die Einnahmen der Gewerbe- oder der Einkommensteuer wachsen auch bei uns. Die Schere aus zu geringen Erlösen und zu hohen Weiter lesen
-
Abzocke statt Darlehen
Hinter Kreditangeboten mit dem Slogan „Schufa-frei“ verbergen sich oft unseriöse Firmen Finanzschwache Bürger, die einen „Schufa-freien“ Kredit suchen, geraten mit hoher Wahrscheinlichkeit an Abzocker. Anbietern von Darlehen ohne Bonitätsprüfung geht es in der Regel nicht darum, einen Kredit zu vermitteln. Vielmehr wollen sie ihren Kunden mit unsinnigen Verträgen und angeblichen Gebühren Geld aus der Tasche Weiter lesen
-
Der Schuldenschnitt wird teuer
Ein Verzicht auf die Hälfte der deutschen Forderungen an Griechenland kostete etwa 17,5 Milliarden Euro Die Schulden des Euro-Staates Griechenland steigen, anstatt zu sinken. Die Gläubiger, darunter Deutschland, diskutieren deshalb erneut, wie dem Land zu helfen ist. Einer der Vorschläge lautet, dass die Regierungen auf einen Teil ihrer Kredite verzichten sollen, die sie Griechenland gewährt Weiter lesen
-
Europas neue Mauer
Die Krise geht dem Ende entgegen Europa hat eine Mauer errichtet. Keine, die den alten Kontinent spaltet, sondern eine, die ihn wirtschaftlich und politisch schützt. Eine, die sich nicht gegen andere Staaten richtet, wohl aber Angriffe von Finanzinvestoren abwehren soll. Die Bedeutung des neuen Schutzwalls ist kaum zu überschätzen. Mit seiner Konstruktion geht die Krise Weiter lesen
-
The euro crisis – ebbing away
Comment by Hannes Koch Europe has erected a wall. Instead of dividing the continent, however, this one safeguards Europe, politically and economically. It does not shield against other states, but keeps predatory financial investors at bay. The significance of this new firewall can hardly be overestimated. Its construction marks the beginning of the end for Weiter lesen
-
Draghi massiert den Bundestag
Der EZB-Präsident diskutiert mit 100 deutschen Parlamentarieren über Inflation und Anleihekäufe. Unwohlsein bleibt Klaus-Peter Willsch ist „überhaupt nicht überzeugt“. Auf der Terrasse des Bundestages in Berlin sagt der CDU-Abgeordnete: „Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, biegt die Situation zurecht.“ Der deutsche Volksvertreter formuliert ein Unwohlsein, das viele Kollegen umtreibt – in den Regierungsfraktionen von Weiter lesen
-
Alte Verträge sind gute Verträge
Verzinsung von Lebensversicherungen mag armselig aussehen – Kündigung sollte man sich aber gut überlegen Manche Bundesbürger, die sich früher über finanzielle Dinge keine Sorgen machten, blicken mittlerweile beunruhigt in Richtung Rente. Das liegt nicht nur an der politischen Debatte über die Altersarmut. Auch der individuelle Blick auf den jährlichen Kontoauszug der Kapitallebensversicherung kann das Fürchten Weiter lesen
-
Streit um Finanzierung für Strom vom Meer
Netzfirma Tennet kritisiert hohe Haftungssummen für fehlerhafte Anschlüsse von Windparks. Netzagentur: Beteiligung der privaten Stromkunden ist zu gering Unternehmen der Windbranche machen Druck auf die Politik, um bessere finanzielle Bedingungen beim Bau von Windparks auf dem Meer herauszuholen. Auch die Bundesnetzagentur weist daraufhin, dass die Beteiligung der Privathaushalte an den Kosten bislang zu gering sei. Weiter lesen
-
Benzin vom Acker als Katalysator der sozialen Spaltung
„Biotreibstoff“ bedeute nicht Fortschritt, sondern Gefahr für eine Milliarde Menschen, schreibt James Smith Dies ist ein Buch über Fortschritt. Zum Gegenstand nimmt Autor James Smith zwar „Biotreibstoff“, alltagssprachlich auch als Benzin vom Acker bekannt. Schon der Untertitel „Eine Idee wird zum Bumerang“ aber weist den Weg auf das größere Thema. Dieses lautet: Welchen Fortschritt wollen Weiter lesen
-
„Reiche würden sich aus Deutschland verabschieden“
Im Interview: Wolfgang Wiegard Es wird immer wieder heftig über eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen diskutiert. Prof. Wolfgang Wiegard hält die Debatte für überzogen. Für den 66-jährigen Ökonom und langjährigen Chef des Sachverständigenrats der Bundesregierung steht Deutschland in dieser Frage international vergleichsweise gut da. Frage: Gibt es eine ökonomisch gerechte Gesellschaft? Wolfgang Wiegard: Weiter lesen
-
Auch die Kosten für das Stromnetz steigen
Der Transport von Elektrizität zu Privatkunden und Firmen wird 2013 teurer. Durchschnittshaushalte müssten bis zu 20 Euro mehr pro Jahr bezahlen Mit zusätzlich steigenden Stromkosten müssen die Bundesbürger im kommenden Jahr rechnen. Neben der wachsenden Umlage für Ökostrom würden auch die Netzgebühren zunehmen, erklärte die Bundesnetzagentur in Bonn. Eine Ursache dafür sind Investitionskosten für den Weiter lesen
-
Unwirksam und unsozial
Kommentar zur Praxisgebühr von Hannes Koch FDP und CSU versuchen, die maximale Aufmerksamkeit zu erhaschen. Beiden Parteien stehen Landtagswahlen ins Haus, die eine große Bedeutung haben. In dieses Bild passt die aktuelle Forderung liberaler und christsozialer Politiker, die Praxisgebühr abzuschaffen. Vom Wahlkampf abgesehen, ist dieser Vorschlag jedoch richtig. Als Rot-Grün die Praxisgebühr 2004 einführte, sollte Weiter lesen
-
Angst und Wirklichkeit
Die Zusatzkosten der Energiewende sind für Mieter geringer als häufig berichtet Wieviele Euro zahlen Verbraucher tatsächlich mehr, wenn sie die höheren Kosten für Ökostrom tragen müssen? Nachrichtenagenturen und Medien sprechen von „60 Euro im Jahr“, ein Preisvergleichsportal von „mindestens 73 Euro pro Jahr“. In Bezug auf viele Haushalte sind diese Zahlen jedoch übertrieben und irreführend. Weiter lesen
-
Haushalte zahlen bald mehr für Strom
Ökoumlage für Elektrizität steigt. Firmen reichen sie mehr oder weniger an die Kunden weiter Die Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass bald ihre Stromrechnung steigt. Weil die Umlage für Ökoenergie wächst, kündigen viele Elekrizitätsfirmen nun höhere Preise an. Aber es gibt auch Ausnahmen: RWE will die zusätzlichen Kosten vorläufig nicht an der Privathaushalte weiterreichen. „Zum Weiter lesen