Kategorie: Wirtschaft
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Das Urteil fällt sowieso
Kommentar zum geplanten Ratingverbot von Hannes Koch Zutreffende Informationen kann man nur zeitweise unterdrücken. Deshalb mutet EU-Kommissar Michel Barniers Plan kurios an, den privaten Rating-Agenturen zu verbieten, Qualitätsurteile über Staatsanleihen herauszugeben. Schließlich spielen die marktbeherrschenden Rating-Agenturen eine in der Öffentlichkeit zwar oft umstrittenen, aber von vielen Investoren gewünschte Rolle. Sie sagen Kapitalgebern schlicht, mit welcher… Weiter lesen
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Die Wirklichkeit ist komplizierter als die Theorie
Soll man Banken aufspalten? Das funktioniert nicht, sagt Ökonomin Schrooten In Politik und Wissenschaft umstritten ist die neue Forderung des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zur Bankenreform. Um die Risiken im Bankengeschäft künftig einzudämmen, verlangt Gabriel, die transnational tätigen Banken aufzuspalten. Während die Bundesregierung den Vorschlag nicht rundheraus ablehnte, äußerten sich CDU- und FDP-Abgeordnete kritisch. Gabriel schwebt… Weiter lesen
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Spenden für die Banken
Kommentar zur Bankenkrise von Hannes Koch Deutsche-Bank-Chef Ackermann findet den Plan falsch. Also ist er richtig. Die EU-Kommission verlangt, dass die Banken ihr Reservekapital aufstocken. Notfalls sollen sie auch Staatsgeld annehmen – und politische Mitsprache akzeptieren. Genau das lehnt Ackermann ab. Tatsächlich erscheint es absurd, dass die Regierungen den Großbanken erneut das Geld der Steuerzahler… Weiter lesen
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„Die Sorgen der Bürger ernster nehmen“
MdB Gerhard Schick zur Kapitalismuskritik: „Grüne müssen selbstkritisch sein“ Hannes Koch: Die Regierungen stellen Hunderte Milliarden Euro für die Sanierung von Staaten und Banken zur Verfügung. Zur gleichen Zeit artikuliert sich in den USA eine neue Kapitalismus-Kritik. Auch in Frankfurt gibt es am Samstag eine Demonstration. Reagiert die Politik angemessen auf diese Spannung? Gerhard Schick:… Weiter lesen
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Kapitalismuskritik von unten und von oben
Bei Linken und Konservativen ist es en vogue, in das Eigentumsrecht der Großbanken einzugreifen Nun dringt der Ruf des Protests gegen die Finanzkrise auch nach Deutschland. So etwas wie die New Yorker Bewegung „Besetzt die Wallstreet“ soll es ab Samstag auch in Frankfurt und Berlin geben – das jedenfalls wünscht sich die linke Organisation Attac… Weiter lesen
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Eltern fühlen sich allein gelassen
Viele Mütter und Väter sehen sich bei der Bildung ihrer Kinder im Stich gelassen/ Vom Staat fordern sie mehr Unterstützung Fast alle Eltern sind sich einig: Eine gute Bildung ist die entscheidende Vorraussetzung für den beruflichen Erfolg ihrer Kinder. Doch gerade sozialschwachen Familien fällt es schwer, ihren Nachwuchs beim Vorankommen in der Schule zu unterstützen.… Weiter lesen
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Griechen helfen Griechen – soweit nötig
Deutsch-Griechen bessern die gekürzte Rente ihrer in Athen lebenden Eltern auf. Aber nicht immer ist Hilfe gefragt „Ohne unsere Hilfe könnten meine Mutter und meine Schwester in Griechenland kaum existieren“, sagt der Berliner Georges Endres. Wegen der Krise schickt der Grundschullehrer seinen Angehörigen jetzt regelmäßig Geld. Viele Deutsch-Griechen handeln ähnlich: Sie unterstützen Familienangehörige, Freunde und… Weiter lesen
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Die dritte Umdrehung der Schuldenschraube
Was die neuerliche Bankenkrise bedeutet – und wie die Politik gegensteuert Weil die Rating-Agentur Moody´s am Freitag zwölf britische und neun portugiesische Banken herabstufte, wird die Situation der europäischen Finanzhäuser insgesamt prekärer. Drei Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers ist eine neue Bankenkrise nicht unwahrscheinlich. Wie mag sich diese entwickeln, welche Auswirkungen hat sie… Weiter lesen
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Geldanlage: Sicher ist nicht gleich sicher
Tages- oder Festgeld, Sparbuch oder Banksparplan: Auf diese Sparformen setzen Bankkunden hierzulande, wenn sie ihr Geld sicher anlegen möchten. Freilich, ein Vermögen lässt sich mit solch konservativem Anlagen nicht anhäufen. Im Falle einer Bankenpleite ist das Geld aber gut geschützt. Die Institute haben Sicherungssysteme eingerichtet. Dennoch würde manch Verbraucherschützer nicht jedem Geldhaus sein Erspartes anvertrauen. … Weiter lesen
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Das Steve-Jobs-Prinzip
Hoher Nutz- und Kulturwert, schlechte soziale Qualität – das ist das Geschäftsmodell von Apple Apple-Chef Steve Jobs hat das Leben vieler Menschen schlechter gemacht. Wie das? Der am Mittwoch verstorbene Konzernführer aus Kalifornien gilt als visionär und genial, weil er unsere Kommunikation, unsere Wissensverarbeitung und unseren Kulturgenuss veränderte. Für moderne Menschen trifft der abgewandelte Loriot-Spruch… Weiter lesen
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Wie das Füllhorn funktioniert
Braucht der Fonds zur Euro-Stabilisierung mehr Geld – und was spricht dagegen? Weil das Haushaltsdefizit Griechenlands wächst anstatt zu schrumpfen, kommen zunehmende Zweifel auf, ob der Sanierungsplan für das Mittelmeerland funktioniert. Falls sich die Euro-Zone entgegen ihrem bisherigen Plan doch dafür entscheidet, die Hälfte der griechischen Schulden zu annulieren, könnten als Folge aber auch Italien… Weiter lesen
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iSklaven produzieren Apples iPhones
Beschäftigte der neuen iPhone-Fabrik in China berichten über miese Bedingungen und überlange Arbeitszeiten. Derweil präsentiert Apple heute die nächste Version seines Verkaufsschlagers Bis zu 80 Überstunden leistet die 19jährige Arbeiterin pro Monat in der iPhone-Fabrik. Das hat sie den Autorinnen des neuen Berichts über die Arbeitsbedingungen bei Apple in China erzählt. Trotz mehrmaliger Versprechen des… Weiter lesen
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„Trotz allem nützt uns der Euro“
Zur Not solle man dem Euro-Rettungsfonds noch mehr Geld geben, sagt Ökonom Rudolf Hickel Hannes Koch: Herr Hickel, diese Woche stimmt der Bundestag darüber ab, ob der Fonds zur Euro-Stabilisierung (EFSF) ausgeweitet wird. Würden Sie trotz der riesigen Summen immer noch sagen, dass Deutschland vom Euro profitiert? Rudolf Hickel: Unbedingt. Die Kosten eines Scheiterns der… Weiter lesen
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„Deutschland spielt eine aussichtsreiche Rolle“
Europa wird führend sein in der „dritten industriellen Revolution“, sagt Jeremy Rifkin Hannes Koch: Herr Rifkin, in Ihrem neuen Buch über die „dritte industrielle Revolution“ schreiben Sie, Europa und besonders Deutschland könnten die Welt in ein neues Zeitalter führen. Wie das? In der gegenwärtigen Schuldenkrise droht Europa eher zu zerfallen, als eine globale Führungsrolle zu… Weiter lesen
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Der ultimative Trick
Kommentar zum Euro-Stabilitätsfonds von Hannes Koch Es mutet an wie der neueste Trick, um die Pleite von Euro-Staaten zu vermeiden. Die EU erwägt, dem Euro-Stabilitätsfonds EFSF einen unbegrenzten Kredit bei der Europäischen Zentralbank einzuräumen. Damit, so die Überlegung, wäre die Schuldenkrise endlich beendet. Der EFSF, über den diese Woche der Bundestag entscheidet, hätte so viel… Weiter lesen
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Banken reduzieren die Einlagensicherung
Kein Zusammenhang zur aktuellen Krise / Garantien für Sparer weltweit am höchsten „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlage sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein.“ (Angela Merkel, 2008) „Dem ist kein Wort hinzuzufügen.“ (Bundespresseamt, September 2011) Die privaten Geldhäuser wollen die Garantien für Spareinlagen im Falle von Insolvenzen langfristig deutlich verringern.… Weiter lesen
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Unsensibel
Kommentar Für seine jüngste Mitteilung hat sich der Bankenverband den denkbar schlechtesten Zeitpunkt ausgesucht. Die Privatbanken wollen die Garantien für Spareinlagen absenken. Das schafft nicht gerade Vertrauen an einem Tag, dessen Schlagzeilen auch von wachsenden Problemen der Finanzwirtschaft geprägt sind und ein Konzern wie Siemens sein Vermögen lieber bei einer Zentralbank als bei einer Privatbank… Weiter lesen
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Im Land der Zufriedenen
Studie: So glücklich wie schon lange nicht mehr – das sind die Menschen hierzulande/ Gesundheit ist Glücksbringer Nummer eins Die Lebenszufriedenheit konnte die Finanzkrise nur wenig trüben. Das geht aus dem „Glücksatlas 2011“ hervor. „Die Deutschen sind heute so zufrieden wie in den letzten zehn Jahren nicht mehr“, sagt Bernd Raffelhüschen, Studienleiter und Professor an… Weiter lesen