Kategorie: Internationales

  • Banken sollen flüssig bleiben

    Internationale Aufseher einigen sich auf schärfere Vorschriften für künftige Geldreserve der Finanzinstitute. Einführung aber erst allmählich bis 2019 Die internationalen Bankenaufseher ziehen eine weitere Konsequenz aus der Finanzkrise. Ab 2015 müssen die Banken neu definierte Reserven an schnell verfügbaren Mitteln nachweisen, damit sie Krisen aus eigener Kraft überstehen können. Allerdings werden die höheren Liquiditätsvorschriften 2015 Weiter lesen

  • „Beihilfe zur Überschuldung Griechenlands“

    Wirtschaftsethiker Wettstein über das Verhalten der Bank Goldman Sachs. Verleihung des Schmähpreises „Public Eye“ Hannes Koch: Herr Wettstein, die als wirtschaftsfreundlich bekannte Universität St. Gallen in der Schweiz kritisiert jetzt Unternehmen wie die Bank Goldman Sachs scharf. Wie kam es dazu? Florian Wettstein: Unser Institut für Wirtschaftsethik vertrat schon immer kritische Positionen. Dieses Engagement passt Weiter lesen

  • Vorwürfe gegen Unternehmen

    Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vergeben die Kritiker ihren Negativpreis Alle Bürger weltweit können ab sofort per Internet auswählen, welches Unternehmen sie für das unsozialste und unökologischste des Globus halten. Sieben Konzerne stehen zur Auswahl – unter anderem die Bank Goldman Sachs, das britische Sicherheitsunternehmen G4S, der Ölkonzern Shell, die Bergbaufirma Lonmin aus Südafrika und Weiter lesen

  • Kaum Angst vor Rezession in den USA

    Deutsche Firmen und Ökonomen: Auswirkung der US-Haushaltskrise begrenzt Auf den riesigen Parkplätzen von BMW im US-Werk Spartanburg werden in den ersten Monaten des Jahres 2013 vielleicht mehr Neuwagen auf Käufer warten als heute. Aber mit einem starken Einbruch von Verkauf und Produktion in den USA rechnet die deutsche Autoindustrie nicht. Auch viele Ökonomen in Deutschland Weiter lesen

  • Der Kampf um die europäische Demokratie

    Warum das Europaparlament mehr Kompetenzen braucht, und wie es sie bekommt Am Schuman-Platz in Europas Hauptstadt Brüssel rattern die Presslufthämmer und drehen sich die Baukräne. Dem Europäischen Rat wird ein neuer Sitz gebaut. Angela Merkel, Francois Hollande und ihre 25 Regierungschef-Kollegen sollen es praktisch, bequem und repräsentativ haben, wenn sie über die Zukunft der 500 Weiter lesen

  • „Die Regierung in Griechenland umgehen“

    Ökonom Galbraith rät, EU-Geld an Privathaushalte in Griechenland zu überweisen. Die korrupte Verwaltung würde ausgeschaltet Hannes Koch: Beim Kurswechsel-Kongress der IG Metall in Berlin haben Sie Deutschland zu mehr Solidarität innerhalb Europas aufgefordert. Was würde das praktisch bedeuten? James Galbraith: Deutschland fertigt sehr gute Maschinen und Fahrzeuge, die die Griechen gerne erwerben. Solche Erfolge sollte Weiter lesen

  • Saubere Dänen und korrupte Griechen

    Deutschland nur Mittelmaß bei der Korruptionsbekämpfung Wo steht Deutschland bei der Korruption im internationalen Vergleich? Unter 176 von der Organisation Transparency International (TI) untersuchten Länder rangiert Deutschland auf dem 13. Rang und damit etwas besser als im vergangenen Jahr. Spitzenreiter der Rangliste sind Dänemark, Finnland und Neuseeland, deren Politiker und Verwaltungen von den in vielen Weiter lesen

  • Balancieren am Abgrund

    Kommentar zu Merkels Griechenlandpolitik von Hannes Koch Absurde Vorstellung: Kanzlerin Angela Merkel lässt durchblicken, dass Europa Griechenland einen Teil seiner Schulden erlassen könnte. Noch vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung unter ihrer Führung genau das abgelehnt und damit dem quälenden Eurorettungsdrama ein weiteres überflüssiges Kapitel hinzugefügt. Warum jetzt dieser anscheinende Sinneswandel? Es ist keiner. Denn Weiter lesen

  • Lieber schnell zu H&M

    Textilfabrik-Brand: Ihrer Rendite halber tolerieren Markenfirmen auch mal miese Arbeitsbedingungen. Wir machen es ihnen leicht Globalisierung brutal: Am Samstag starben über 100 Näherinnen beim Brand einer Textilfabrik in Bangladesch, die unter anderem für das deutsche Unternehmen C&A arbeitet. Hindern uns solche Nachrichten daran, bei C&A, H&M, P&C, Adidas, Puma, Deichmann, Samsung und Apple einzukaufen? Eher Weiter lesen

  • Als der Nil alles wegschwemmte

    Im Ermittlungsverfahren gegen drei deutsche Staudammbauer werden die Zeugen vernommen. Vertreibung tausender Bauernfamilien am Merowe-Damm im Sudan Die Zeugin war dabei, als das Land der Bauern überschwemmt wurde. Ethnologin Valerie Hänsch sah die eingestürzten Häuser am Nil und die toten Tiere, die im Wasser trieben. Sie beobachtete, wie Kinder und Erwachsene in ihren überfluteten Dörfern Weiter lesen

  • Schuldenschnitt oder Weiterwursteln

    Eine so hohe Verschuldung wie die griechische kann kein Land tragen. Auch Deutschland nicht Sondersitzungen im Bundestag am Mittwoch: „Griechenland kostet zusätzliches Geld“, sagt SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider. Die Finanzminister der Euro-Gruppe berieten am Dienstag Abend, wie sich weitere 14 Milliarden Euro für das notleidende Land auftreiben lassen. Eine grundsätzliche Lösung könnte darin bestehen, Griechenland einen Weiter lesen

  • „USA bleiben abhängig von Öl-Importen“

    Wird Amerika ein Erdöl-Scheichtum? Nein, sagt USA-Experte Josef Braml Hannes Koch: Herr Braml, die USA werden unabhängig von Erdöl- und Gasimporten. Mit dieser Nachricht überraschte kürzlich die Internationale Energieagentur. Ändert sich damit die globale Rolle der Vereinigten Staaten grundlegend? Josef Braml: Nein. Wer so etwas behauptet, ignoriert die Zusammenhänge auf den globalen Energiemärkten und die Weiter lesen

  • Wüstenstrom ist auch ein Friedensprojekt

    Kommentar zu Desertec von Hannes Koch Die Idee ist groß. Vielleicht so groß, dass sie vorläufig an der Realität scheitert. Was aber nicht bedeutet, dass man sie aufgeben sollte. Denn der Grundgedanke ist plausibel: Europa und Nordafrika bauen ein gemeinsames Energienetz auf, das das Mittelmeer überbrückt. Billige Solarenergie aus der Sahara würde nach Norden fließen. Weiter lesen

  • Weitere Firma verlässt Wüstenstrom-Projekt

    Bosch Rexroth verabschiedet sich aus Desertec-Initiative Das Wüstenstrom-Projekt Desertec steckt in Turbulenzen. Neben Siemens will nun auch eine Tochter des Unternehmens Bosch ihre Mitarbeit beenden. Zum Jahresende steigt die Maschinenbau-Firma Bosch Rexroth aus dem Mammutvorhaben für saubere Zukunftsenergie aus. An der Desertec Industrie Initiative GmbH (Dii) sind Finanzkonzerne wie die Münchner Rück und Energieunternehmen wie Weiter lesen

  • Sportschuhe mit sozialen Fehlern

    Zu geringe Löhne, zu viele Überstunden, entwürdigende Behandlung durch Vorgesetzte – Alltag in den Zulieferfabriken von Markenfirmen in Indonesien? Schicke Produkte, miese Arbeitsverhältnisse: Seit 20 Jahren streiten Menschenrechtler mit Markenkonzernen wie Adidas über die vermeintliche Ausbeutung der Arbeiter in den weltweiten Zulieferfirmen. In einer neuen Studie hat das kirchliche Südwind-Institut nun untersucht, ob sich die Weiter lesen

  • Spanien als zweites Griechenland

    Schick (Grüne): Falsche Krisenpolitik in Spanien treibt die Kosten für Europa in die Höhe Erleichterung für Spanien: Am Donnerstag konnte sich die Regierung in Madrid billiger Geld besorgen als zuvor. Die Zinsen für fünfjährige Staatsanleihen sanken um rund 1,5 auf 4,8 Prozent – eine Folge der Hilfszusicherung der Europäischen Zentralbank von Anfang September. Trotzdem sei Weiter lesen

  • Es könnte aufwärts gehen

    Afrika kommt – Mosambik-Reportage James Cameron, der Regisseur des Films Avatar, stand einst vor diesem Baum. Er war beeindruckt: 20 Meter hoch, mächtiger Stamm, ein Geflecht aus Lianen, Ästen und großen, dicken Blättern. Der alte Feigenbaum, meint Ivan Laranjeira, war sicher das Vorbild für die Baumwelt der blauhäutigen Bewohner des Planeten Pandora in Camerons Erfolgsfilm. Weiter lesen

  • Zwei kleine statt einer großen Bank

    Ex-SPD-Finanzminister Steinbrück schlägt vor, Finanzinstitute aufzuspalten Regierungen und Steuerzahler sind Geiseln der Banken – diesen Eindruck werden viele Bürger seit Beginn der Finanzkrise 2007 nicht mehr los. Nicht nur sie: SPD-Kanzlerkandidat in spe Peer Steinbrück macht das Unwohlsein nun zum Wahlkampfthema für 2013. Am Dienstag stellt er der SPD-Fraktion ein Papier vor, in dem er Weiter lesen