Kategorie: Umwelt

  • Strahlende Zukunft im Küstenwald

    Sandstrand, kilometerweit. Normalerweise lässt sich hier entspannt auf die Ostsee blicken, während der Wind durch die nahen Birken und Kiefern streift. Zuletzt allerdings störten Motorsägen die Idylle und auch Baumaschinen sind derzeit häufiger unterwegs im Küstenwald von Słaiszewo. 70 Kilometer nordwestlich von Danzig. Gebaut wird an der Zukunft der polnischen Energieversorgung: ein Atomkraftwerk. Während Deutschland Weiter lesen

  • Zu kurz gedacht

    Polen macht sich daran, in die Atomenergie einzusteigen. Küstenwald an der Ostsee ist gerodet, alles wird für den Baustart vorbereitet. Das Land will aus der Kohle aussteigen, setzt auf mehr Energiesicherheit. Zwei Atomkraftwerke sollen eine Art stabile, klimaneutrale Grundversorgung liefern. Politisch mag das gut klingen, wirtschaftlich ist das Konzept viel zu kurz gedacht. Zum einen Weiter lesen

  • Es braucht Kompromisse – und eine gute Portion Optimismus

    Zahlreiche Absichtserklärungen haben die Erderwärmung bislang nicht stoppen können. Kann der am Montag in Brasilien gestartete 30. Weltklimagipfel die Wende bringen? https://www.das-parlament.de/wirtschaft/klimaschutz/es-braucht-kompromisse-und-eine-gute-portion-optimismus Weiter lesen

  • Wo ein Endlager möglich ist

    Langsam ergibt sich ein klares Bild. Seit Jahren arbeiten sich die Experten der Bundesgesellschaft für Endlagerung durch Deutschlands Untergrund. Sie suchen einen geeigneten Ort, um den hiesigen Atommüll sicher unterzubringen. Jetzt hat das Unternehmen einen Zwischenstand vorgelegt. Weite Teile der Bundesrepublik sind danach ungeeignet. Und es zeichnen sich ein paar Kandidaten ab. Die aktuelle Deutschland-Karte Weiter lesen

  • Stromtrassen so gut wie fertig

    16 Jahre nach Planungsbeginn sind nun alle großen Nord-Süd-Stromleitungen komplett genehmigt – und bald hoffentlich auch in Betrieb. Es geht voran. Die vier wichtigen Nord-Süd-Stromtrassen sind jetzt vollständig genehmigt. Das teilte die Bundesnetzagentur am Freitag mit. Gerade hat sie den Plan für das letzte Stück zwischen Koblenz und Hofheim am Taunus freigegeben. Bis die Höchstspannungsleitungen Weiter lesen

  • Lieber Museum als Bergbau

    Lithium-Projekt im Erzgebirge Das Erzgebirge in Sachsen heißt nicht umsonst so. Bis kurz nach der Wiedervereinigung hievte der Förderturm aus rötlichem Stahl Zinn-Erz ans Tageslicht. Im nahen Museum kann man sich anschauen, wie hier Bergleute schon vor 500 Jahren Erzbrocken aus dem Fels hämmerten. Ein Schaukasten zeigt eine Flasche hochprozentigen Alkohols, der die Arbeit erträglich Weiter lesen

  • Wellenfischen im All

    Hinter Namen verbergen sich manchmal ungeahnte Welten. Lisa etwa. Das spektakuläre Projekt soll Gravitationswellen in den leeren Weiten des Alls messen. Sie liefern womöglich Informationen darüber, wie das Universum entstanden ist. Lisa ist auch ein Beispiel dafür, wie Grundlagenforschung Erfindungsreichtum anstößt und enorme wirtschaftliche Kraft entfaltet. Zum Beispiel bei Frank Steier. Er arbeitet beim Satellitenbauer Weiter lesen

  • Strahlende Zukunft

    An der Grenze zu den Niederlanden ist Deutschland eher beschaulich. Gronau, durch das die Dinkel fließt, zum Beispiel, Musikfans vielleicht bekannt als Geburtsort von Udo Lindenberg. Dass die Stadt in Nordrhein-Westfalen auch für die Energieversorgung vieler Staaten wichtig ist, wissen nur Experten. Das Unternehmen Urenco reichert hier in einer der wenigen Anlagen weltweit Uran an, Weiter lesen

  • Strom durch die Luft übertragen

    Mobiltelefone und Zahnbürsten lassen sich schon kabellos aufladen. Aber wäre es nicht praktisch, Strom auch über größere Strecken durch die Luft zu übertragen? Kein Kabelwirrwarr in der Wohnung oder, noch größer, nicht einmal Hochspannungsmasten in der Landschaft? Was wie Science-Fiction klingt, ist technisch möglich – dank Mikrowellen. In Berlin soll das Konzept jetzt industriereif werden. Weiter lesen

  • Geschickter Plan

    Offenbar arbeitet die EU an einem neuen Versuch, dem E-Auto in Europa zum Durchbruch zu verhelfen. Dienst- und Mietwagen sollen von 2030 an nur noch mit Strom fahren. Grundsätzlich ist die Idee der Kommission sehr gut. Schließlich sind rund 60 Prozent der jährlich in der EU zugelassenen Fahrzeuge als Dienstwagen unterwegs oder können gemietet werden. Weiter lesen

  • Radikal denken

    In Berlins Zentrum sollen bald keine Autos mehr fahren. Der Ansatz eines Volksbegehrens ist radikal und genau deshalb richtig. Gerade wenn es um Verkehr geht, helfen in Deutschland nur drastische Konzepte. Denn es geht nicht nur um einzelne neue Fußgängerzonen, sondern um weniger Lärm, mehr Lebensqualität und eine attraktive Innenstadt, nicht nur in Berlin. Das Weiter lesen

  • Flüsse freilegen und Bäume pflanzen

    Manchmal dauert die Neuerfindung mehrere Jahrzehnte. In Aarhus war es dann 2015 soweit: Statt dass Autos auf einer breiten Straße durchs Zentrum fahren, fließt wieder offen Wasser, vorbei an Wohnhäusern und Geschäften. Selbst im Winter treffen sich die Menschen vor den zahlreichen Kneipen und Klubs am freigelegten Fluss. Autos? Eher Fehlanzeige. Die zweitgrößte dänische Stadt Weiter lesen

  • Die Baumkuchen im Stromnetz

    Bahadir Basdere steht etwas unter Strom. Den Chef des Berliner Unternehmens Trench beschäftigt unter anderem, wie er die ganze Nachfrage bedienen soll. Denn in seiner Branche, der Energiewirtschaft, boomt es – weltweit und unabhängig von Zollstreitereien oder geopolitischen Machtspielen. Alle wollen Strom, alle müssen in Überlandnetze investieren und ohne Teile von Trench bleiben die Steckdosen Weiter lesen

  • Das Auto übernimmt

    Auch die Zukunft beginnt mit einer typischen Frage im Hier und Jetzt: Wo hält der Bus? Ostseite des Bahnhofs? Westseite sagt die App auf dem Mobiltelefon. Und tatsächlich rollt da langsam und leise das Fahrzeug heran, das Prototyp sein kann für den deutschen Nahverkehr in einigen Jahren – fahrerlos unterwegs auf Strecken, die künstliche Intelligenz Weiter lesen

  • Socken waschen für Netzstabilität

    Waschmaschinen sollen vor allem Socken, T-Shirts und Hosen reinigen. Nur die wenigsten betrachten die Geräte als wichtigen Teil der Energiewende in Deutschland. Doch wann sie waschen, kann entscheidend dafür sein, ob das Stromnetz stabil läuft – und Verbraucher können sogar Geld sparen. Das gilt auch für Trockner und Spülmaschinen, Wärmepumpen und Elektroautos. Erstmals gibt es Weiter lesen

  • Hilfe, kein Schutz

    Schwere Unwetter haben im vergangenen Jahr Gebäude und Fahrzeuge in Deutschland beschädigt. Die Schäden beliefen sich auf 5,7 Milliarden Euro, 800 Millionen Euro mehr als 2023. Die Naturgewalten schlagen wegen des Klimawandels immer stärker zu. Wer nicht versichert ist, kann nur auf die Hilfe des Staates hoffe. Deshalb fordern Politiker seit Jahren, eine private Pflichtversicherung Weiter lesen

  • Endlich ein Urteil

    Es ist vollbracht. Erstmals hat das Landgericht Braunschweig hochrangige Manager des VW-Konzerns wegen des Dieselskandals verurteilt. Endlich. Vor fast zehn Jahren enthüllte das US-Umweltamt EPA, dass das Unternehmen offenbar Dieselmotoren manipulierte – zum Schaden der Umwelt, der Autofahrer und der Anleger, die ihre VW-Aktie abstürzen sahen. Der Skandal ist beispiellos. Die Fahrzeuge stießen bis zu Weiter lesen

  • Warum sich Busse und Bahnen lohnen

    In Deutschlands städtischen Regionen ist Nahverkehr unerlässlich, in ländlichen Gebieten ist das Angebot eher übersichtlich. Kommunen und Bundesländer, die Busse und Bahnen bezahlen müssen, schauen meist auf die Kosten. Konkrete Zahlen zum Nutzen fehlten bisher. Erstmals haben jetzt Experten versucht, den volkswirtschaftlichen Wert des Nahverkehrs zu berechnen. Was bringt er für Industrie, Einzelhandel, Tourismus, Klima? Weiter lesen