Kategorie: Wirtschaft

  • Milliardengeschenke für Banken

    Zentralbank leiht Kreditinstituten hunderte Milliarden Euro zu Mini-Zinsen. Warum macht die EZB das? Über derartige Kreditzinsen würde sich jeder Bürger freuen – ein Prozent pro Jahr. Für 100.000 Euro müsste man nur 1.000 Euro Zinsen zahlen. Aber Bürger sind keine Banken. Während erstere für einen Immobilienkredit fünf Prozent berappen, bekommen Kreditinstitute Geld von der Europäischen Weiter lesen

  • Die Börsen trotzen der Krise

    Inflationsängste, niedrige Zinsen und zu viel Geld sorgen für ein gutes Aktienjahr Bei jeder Krise gibt es auch Gewinner. Im Deutschland gehören fraglos die Immobilienmakler dazu. Sie kommen mit der Vermittlung von Mietwohnungen oder Eigenheimen kaum mehr hinterher. „Die Nachfrage nach Wohnimmobilien wird 2012 ungebremst wachsen“, glaubt der Chef des Immobilienverbands Deutschlands (IVD) Jens Ulrich Weiter lesen

  • Solarförderung sinkt schon am 9. März

    Förderung von Sonnenstrom wird deutlich reduziert / Umlage für Verbraucher soll stabil bleiben / Branche befürchtet starken Jobverlust Die Förderung von neuen Solaranlagen wird schon ab dem 9. März deutlich reduziert. Für kleine Anlagen sinkt die garantierte Vergütung für die Einspeisung ins Stromnetz um gut 20 Prozent auf 19,50 Cent pro Kilowattstunden. Bei größeren Anlagen Weiter lesen

  • Vom Lohn zum Gefühl und zurück

    IG Metall fordert etwa 6,5 Prozent mehr Lohn. Plausibel begründen kann sie nur die Hälfte Viele Argumente in der Politik klingen rational. Tatsächlich aber spielen Emotion und Subjektivität eine große Rolle. 6,5 Prozent mehr Lohn wird die Industriegewerkschaft Metall wohl fordern, wenn sie Ende dieser Woche den Startschuss für die Tarifverhandlung 2012 abfeuert. Etwa die Weiter lesen

  • Der Ruf nach Tarifeinheit wird wieder lauter

    Bei jedem Streik von Spartengewerkschaften flammt die Debatte um ihre Macht wieder auf Wenn Lokführer, Ärzte, Piloten oder auch Beschäftigte auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens für bessere Arbeitsbedingungen streiken, ist der Aufschrei von Politik und Arbeitgebern vorprogrammiert. Denn diese Berufsgruppen sind nicht in den großen Gewerkschaften wie der IG Metall oder Verdi organisiert, sondern Weiter lesen

  • Manchmal lohnt Sparen sich nicht

    Kommentar zur Griechenland-Hilfe von Hannes Koch Die Kuh ist erst einmal vom Eis. Mit ihrem Hilfsprogramm von 130 Milliarden Euro verhindern die Euro-Staaten, dass Griechenland im kalten Wasser des Staatsbankrotts versinkt. Eine hoffnunggebende Nachricht: Die Regierungen der Euro-Zone einschließlich der deutschen beweisen, dass sie die Krise des Währungsraumes managen können. Zwar kommen die Lösungen oft Weiter lesen

  • Wie vermeidet man einen Serien-Bankrott?

    Die Euro-Zone hilft Griechenland auch, um weitere Staatspleiten zu vermeiden Über rund 130 Milliarden Euro zusätzliche Unterstützung für das nahezu bankrotte Griechenland verhandelten am Montagabend die Finanzminister der Euro-Zone in Brüssel. Unsere Zeitung erklärt, wie das Hilfsprogramm funktioniert. Bekommt Athen das Geld geschenkt? Nein, es handelt sich um Kredite, die Griechenland später zurückzahlen muss. Ein Weiter lesen

  • Die Neugründung Griechenlands

    Kommentar zu Griechenland von Hannes Koch Was im nahezu bankrotten Griechenland gegenwärtig abläuft, können sich viele Deutsche wahrscheinlich kaum vorstellen. Unter großen Schmerzen und Turbulenzen nehmen die Griechen Abschied von einem System, das seit Jahrzehnten auf Vetternwirtschaft, Korruption und Verantwortungslosigkeit der Bürger gegenüber ihrem Staat beruhte. Die Mehrheit der griechischen Gesellschaft hat sich aufgemacht zur Weiter lesen

  • Sparmaßnahmen statt Grundrechte

    Griechenland verbietet Tarifverhandlungen. Verstoß gegen die europäische Grundrechte-Charta Griechenland steht das Wasser bis zum Hals. Wirtschaftliche Lage und Stimmung der Bevölkerung sind katastrophal. Der europäische Druck zu weiteren Sanierungsschritten ist enorm. Dabei werden nicht einmal die eigentlich unveräußerlichen Sicherheiten der EU-Charta der Grundrechte geschont. So hat das griechische Parlament gerade die freien Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften Weiter lesen

  • „Wir wollen die Griechen nicht quälen“

    Griechenland muss Reformen zustimmen, bevor es Geld bekommt, sagt CDU-Politiker Barthel Hannes Koch: Für den 27. Februar ist eine Sondersitzung des Bundestages anberaumt, um endgültig über das Hilfspaket für Griechenland zu entscheiden. Rechnen Sie damit, dass dann mehr Geld nötig sein wird als die schon eingeplanten 130 Milliarden Euro? Norbert Barthle: Nein, nach allem, was Weiter lesen

  • Der städtische Müllmann stirbt nicht aus

    Kommunen behalten Vorrecht bei Müll und Recycling. Private Konkurrenz eingeschränkt. Der Preis: möglicherweise höhere Kosten für die Bürger. Kompromiss zwischen Bundestag und Bundesrat. Müll bleibt einfach. Mieter und Hausbesitzer werden, was ihre Hausabfälle betrifft, auch in Zukunft vornehmlich mit den kommunalen Entsorgungsunternehmen zu tun haben. Die Konkurrenz privater Anbieter, die einzelne Müllsorten lukrativ verwerten wollen, Weiter lesen

  • Identitätsfindung im deutschen Kino

    Til Schweiger spielt in einer Liga mit Harry Potter und Piraten der Karibik Dass ein gut aussehender Mann sich plötzlich um seine achtjährige Tochter kümmern muss und dabei lernt, was Liebe ist, wollten 4,3 Millionen Besucher im Kino sehen. Damit ist Til Schweigers „Kokowääh“ – was „Hühnchen in Weinsoße“ heißen soll – der erfolgreichste deutsche Weiter lesen

  • Wohlstand jenseits von Wachstum

    Sozialwissenschaftler Miegel präsentiert fünf Indikatoren, um vom Bruttoinlandsprodukt loszukommen Wer jung ist, möchte seinen materiellen Wohlstand erhöhen. Je älter die Menschen werden, desto eher sind sie aber zufrieden mit dem, was sie haben. Was heißt das für eine Gesellschaft wie die deutsche, die einen zunehmenden Anteil älterer Menschen aufweist? Die öffentlich verbreitete Wachstumsideologie bekomme zusätzliche Weiter lesen

  • Verdi will Nachschlag für den Öffentlichen Dienst

    Staatsangestellte und Beamte wollen mehr fordern als andere Branchen / Am 1. März starten die Verhandlungen für gut zwei Millionen Beschäftigte beim Bund und den Kommunen Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes beim Bund und in den Kommunen wollen bei den im März anstehenden Tarifverhandlungen deutliche Einkommenszuwächse durchsetzen. „Aus den einzelnen Bezirken kommen Forderungen von bis Weiter lesen

  • Kaufleute haften bis zum Ruin

    Den eingetragene Kaufmann ist kein geläufiger Begriff / Schlecker hätte sich leicht gegen den persönlichen Bankrott absichern können Einen Satz der Pleitepressekonferenz der Drogeriekette Schlecker nahmen fast alle Medien auf. „Es ist nichts mehr da“, bekannte die Tochter des Firmengründers, Meike Schlecker. Das Vermögen ihres Vaters Anton sei der Filialist gewesen. Vielen Beobachtern fällt es Weiter lesen

  • „Ein gemeinsames Gefängnis ist keine Vision“

    Sparen alleine reiche angesichts der Schuldenkrise nicht, sagt Ökonom Joseph Stiglitz im Interview Hannes Koch: Kanzlerin Merkel hat in ihrer Eröffnungsrede zum Weltwirtschaftsforum von Davos gesagt, dass sie die gemeinsame europäische Währung gerne bewahren wolle. Mehr deutsches Geld mag sie dafür vorläufig aber nicht erübrigen. Kann diese Strategie funktionieren? Joseph Stiglitz: Ihre Kanzlerin muss erkennen, Weiter lesen

  • "Skoda statt Ferrari"

    Interview Eine Task Force der EU-Kommission soll den Griechen beim Aufbau eines modernen Staates helfen. Der deutsche Ökonom Jens Bastian ist Mitglied der 15-köpfigen Hilfstruppe. Der 52-jährige lebt seit 14 Jahren in Griechenland und fordert mehr Geduld bei der Umsetzung von Reformen. Der gebürtige Nürnberger ist verheiratet und Vater einer Tochter. Frage: Ist die Task Weiter lesen

  • Deutsche Konzernchefs wollen mehr Leute einstellen

    Im internationalen Vergleich sind hiesige Unternehmen sehr optimistisch. Umfrage zum WEF in Davos Deutsche Unternehmen sind im internationalen Vergleich außergewöhnlich optimistisch, was die Wirtschaftsentwicklung betrifft. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter Top-Managern, die die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers am Dienstag veröffentlichte. Fast drei Viertel der deutschen Vorstandsvorsitzenden (73 Prozent) rechnen demnach mit einem deutlichen Wachstum ihres Weiter lesen