Kategorie: Wirtschaft

  • Rechtfertigungsdruck auf Managergehälter

    „Vorstand verdient das 100-Fache des durchschnittlichen Lohnes“ – solche Angaben sollen AGs bald veröffentlichen Wieviel ist akzeptabel? Dürfen Vorstände das 50-, 100- oder 200-Fache des normalen Beschäftigten verdienen? Solche Fragen muss sich das Spitzenpersonal von Aktiengesellschaften künftig wohl häufiger stellen. Denn Union und SPD wollen die Manager verpflichten, entsprechende Informationen zu veröffentlichen. Auf diese Regelung Weiter lesen

  • Teurer Atomschrott

    Union und SPD debattieren über Fonds zur Finanzierung des Abbaus der Atomkraftwerke In neun Jahren sollen alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Deshalb prüfen Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen nun, wie die Kosten des Abbaus der Atomkraftwerke zu bewältigen sind. Die SPD schlägt vor, einen „öffentlich-rechtlichen Fonds“ zu gründen. Beschlossen ist dies aber noch nicht. Weiter lesen

  • Der ADAC ist längst ein Autokonzern

    Bald will der Autoclub 20 Millionen Mitglieder haben. Nebenher machen Tochterunternehmen viele Geschäfte. Auf der Pleitestrecke am Nürburgring wird es auch im kommenden Jahr noch große Veranstaltungen geben. Wenigstens sechs davon hat der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) mit der Betreibergesellschaft vereinbart. Der ADAC schickt mal Trucks auf die Strecke mal Teams, die 24 Stunden durchhalten Weiter lesen

  • Exporte und Schulden

    Kommentar zum Exportüberschuss von Hannes Koch Deutschland geht es so gut, dass es uns vielleicht schon zu gut geht. Die Europäische Kommission jedenfalls will nun erstmals prüfen, ob einheimische Unternehmen zu viele Autos, Maschinen und Lebensmittel exportieren. Dieses Jahr wird Deutschland vermutlich um 200 Milliarden Euro mehr Produkte in andere Länder ausführen, als wir von Weiter lesen

  • Erzieherin, obwohl Ingenieurin möglich wäre

    Union und SPD wollen „gleiche Lohn bei gleicher Arbeit“ auch für Frauen durchsetzen. Transparenz könnte das Tabu berühren, dass Bezahlung Privatsache ist Die rechtliche Lage ist eindeutig: Frauen und Männer sollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten. Praktisch aber verstoßen Arbeitgeber nicht selten gegen diesen Grundsatz – und Mitarbeiterinnen lassen sich das gefallen. Dies wollen Weiter lesen

  • Die Energiewende geht weiter

    Kommentar zum EEG-Kompromiss der großen Koalition von Hannes Koch Die große Koalition würgt die Energiewende nicht ab. Aber sie verlangsamt sie etwas. Darauf läuft der Kompromiss hinaus, den Union und SPD in ihrer Verhandlungsgruppe über Energie bislang erzielt haben. Eine zentrale Botschaft lautet: Ökostrom genießt weiterhin Vorrang vor Kohlestrom. Das bisherige System bleibt erhalten – Weiter lesen

  • Die Belastung der Bürger steigt nicht

    Neue Steuerschätzung: Wieder einmal wachsen die öffentlichen Einnahmen. Ist der Staat zu gierig? Über die neue Regierung zu verhandeln, ist in diesem Jahr viel einfacher als früher. Denn die Finanzminister verbuchen stetig steigende Einnahmen. Auch die neue Steuerschätzung am Donnerstag wird wohl wieder zusätzliche Mittel ausweisen – nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums gut sechs Milliarden Euro Weiter lesen

  • Das Netz bringt Geld

    Volksentscheid zum Kauf des Berliner Stromnetzes: Was kann die Stadt von Stuttgart, Köln und München lernen? Normalerweise interessieren die Stromleitungen niemanden. Zwar liegen sie unter fast jedem Berliner Bürgersteig. Das fällt jedoch nur auf, wenn ein Baggerfahrer sie mal aus Versehen zerreißt und ganzen Straßenzügen das Licht ausknipst. Und jetzt kommt Claudia Kemfert, die Energieexpertin Weiter lesen

  • E-Rad-Hersteller kritisieren Stiftung Warentest

    Drei Firmen weisen negativen Test-Bericht über Elektro-Fahrräder zurück Mehrere Hersteller von Elektro-Fahrrädern wehren sich gegen einen Test-Bericht der Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hatte im vergangenen Mai ihren Report über E-Bikes mit überwiegend schlechten Noten veröffentlicht. Diese Ergebnisse seien teilweise falsch, erklären nun die Firmen Biketech, Bosch und Derby Cycle. Sie machen dafür auch mangelhafte technische Weiter lesen

  • Apples iPhone-Fabriken – Fortschritte und Missstände

    Pui Kwan Liang lässt die Jalousie vor dem Fenster runter. Sie sperrt die Sonne, die staubige Straße am Rande der chinesischen Industriestadt Shenzhen und eventuelle neugierige Blicke aus. Liang, 27, ist berufsmäßig vorsichtig. Die Arbeiteraktivistin aus Hongkong fährt regelmäßig nach China, um die Beschäftigten dort zu unterstützen. Separee im Restaurant, großer runder Tisch mit gelber Weiter lesen

  • Niedriglöhne verursachen Schaden

    Mindestlohn, ja bitte. Union und SPD sollten aber differenzierte Lohnuntergrenzen für Regionen und Branchen beschließen 2,84 Euro Stundenlohn sollte der Angestellte eines Computerhandels im brandenburgischen Lübbenau verdienen. Der 52jährige Arbeitslose nahm die Stelle trotzdem an und machte seinen Job. Nicht er rebellierte gegen seine Arbeitsbedingungen, sondern das Jobcenter, das ihm aufstockendes Arbeitslosengeld zahlte, klagte schließlich Weiter lesen

  • Jobcenter klagen gegen sittenwidrige Löhne

    Im Spreewald bekam ein Bürohelfer 2,84 Euro pro Stunde. Mindestlohn wäre ein Gegenmittel Der arbeitslose 52-Jährige war bereit, eine Stelle anzutreten, bei der er 2,84 Euro pro Stunde verdiente. Damit kann man auch in der brandenburgischen Stadt Lübbenau, wo viele Dinge sehr billig sind, fast nichts kaufen. Mit Glück reicht dieses Geld für ein paar Weiter lesen

  • Mit Öko-Blick betrachtet, ist genug Geld da

    Dieselsteuer, Entfernungspauschale – umweltschädliche Subventionen kosten Staat 51,6 Milliarden Euro Wie könnte mehr Geld in die staatlichen Kassen fließen, um beispielsweise mehr Lehrer einzustellen und Schulen zu renovieren? Das ist eine Kernfrage, die Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen beantworten müssen. Das Umweltbundesamt (UBA) gibt nun einen aktuellen Hinweis, wo die Unterhändler ansetzen könnten: Die Weiter lesen

  • Die große Vertrauenskrise

    Welche Folgen der teilweise Bankrott der USA für die Weltwirtschaft hätte Was für die Weltwirtschaft auf dem Spiel steht, deutet die Erklärung der Ratingagentur Fitch an. Die Finanzexperten warnen die US-Regierung, ihr die bisherige Spitzennote für die Bonität von US-Staatsanleihen zu entziehen – falls es wirklich zum teilweisen Staatsbankrott kommt. Damit zeichnet sich am Horizont Weiter lesen

  • So wird es hoffentlich nicht weiter gehen

    Womit bei einer Staatspleite der US-Amerikaner zu rechnen ist Was geschieht in den USA, wenn es bis zur letzten Minute keinen Kompromiss für eine neue Schuldengrenze gibt? Wenn die Schuldengrenze erreicht wird, darf die Zentralregierung keine neuen Staatsanleihen mehr ausgeben. Nach Angaben des Finanzministers sind an diesem Donnerstag noch rund 30 Milliarden Dollar in der Weiter lesen

  • Die Energiewende verlangsamen oder fortsetzen

    Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird kommen. Drei Modelle in der Analyse Ein Thema der Koalitionsverhandlungen ist bereits gesetzt – ob die Politiker es toll finden oder nicht. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes muss kommen. Das zeigt die Veröffentlichung, die am Dienstag Vormittag stattfindet: Dann geben die Stromnetzbetreiber endgültig bekannt, um wieviel Cent die Kosten für Ökostrom Weiter lesen

  • „Der Ökostrom wird unter Wert verscherbelt“

    SPD-Energieexperte Ulrich Kelber will den „Vorrang der Ökoenergie stärken, nicht schwächen“ Hannes Koch: Die Umlage für Ökostrom, die die Verbraucher zahlen müssen, steigt erneut. Der Druck, dies zu ändern, nimmt zu. Ist die SPD in den vermutlich kommenden Koalitionsverhandlungen mit der Union zu einer Reform bereit? Ulrich Kelber: Das Problem ist nicht auf die Einspeisevergütung Weiter lesen

  • Ökoumlage steigt, Strompreis auch

    Normalhaushalte werden nächstes Jahr etwa drei Euro monatlich mehr für erneuerbare Elektrizität zahlen müssen Auch 2014 wird der Strom teurer. Verantwortlich dafür ist der weitere Anstieg der Umlage für die erneuerbaren Energien, die die privaten Haushalte und die meisten Firmen bezahlen müssen. Sie soll von jetzt 5,3 Cent pro Kilowattstunde Strom auf etwa 6,3 Cent Weiter lesen