Kategorie: Wirtschaft

  • Die Wahl zwischen Wachstum und Stabilität

    WEF Davos: IWF-Vizedirektor beklagt mangelnde Regulierung der Banken Die Macher des World Economic Forums (WEF) waren trickreich, als sie das Veranstaltungsmotto „Widerstandsfähige Dynamik“ wählten. Soll dieser Titel doch andeuten, dass fünf Jahre nach Ausbruch der großen Finanzkrise die Stabilität des Finanzsektors zurückgekehrt und gleichzeitig höheres Wirtschaftswachstum möglich seien. Am Mittwoch, dem ersten Tag des diesjährigen Weiter lesen

  • „Die große Stagnation wird nicht kommen“

    Davos 2013: US-Ökonom Barry Eichengreen über die neue globale Rolle des Euro und die Angst vor der Wachstumsschwäche Hannes Koch: Herr Eichengreen, das Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert, wie es nach dem großen Schock weitergeht. Europa scheint auf dem Weg der Besserung. Besteht jetzt die Gefahr, dass die Krise erneut in den USA zuschlägt? Barry Eichengreen: Weiter lesen

  • Optimismus der Manager lässt nach

    Die Sorge um die Wachstumsschwäche treibt die Chefs internationaler Unternehmen um. Managerumfrage der Unternehmensberatung PwC anlässlich des WEF in Davos Die Vorstandsvorsitzenden deutscher Unternehmen schauen im europäischen Vergleich am hoffnungsvollsten in die nähere Zukunft. 31 Prozent nehmen an, dass ihr Unternehmen im laufenden Jahr wächst. Dagegen rechnen nur 22 Prozent der befragten Firmenchefs in Westeuropa Weiter lesen

  • Japanisches Geld für deutschen Ökostrom

    Netzfirma Tennet gewinnt japanischen Konzern, um Stromleitungen in der Nordsee zu finanzieren Die Energiewende kommt einen Schritt voran. Die japanische Mitsubishi Corporation, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Autokonzern, wird 576 Millionen Euro in Stromleitungen zu vier Windparks auf der Nordsee investieren. Dies gab am Mittwoch das Unternehmen Tennet bekannt, das für den Bau verantwortlich Weiter lesen

  • "Politiker können solche Großprojekte nicht kontrollieren"

    Das Interview Öffentliche Großprojekte enden häufig in einem finanziellen Fiasko. Warum das so ist, weiß Martin Schlegel. Der 55-jährige Bauingenieur kennt beide Seiten. Am Frankfurter Flughafen war er für den Ausbau als Auftraggeber verantwortlich. Heute ist er Vorstand der Oberhausener Heine Bau-AG und Präsident des Bauindustrieverbands Nodrhein-Westfalen. Die Korrespondenten: Warum laufen die Kosten von Großprojekten Weiter lesen

  • Mehr Produktion oder gutes Leben

    Neuorientierung im Bundestag: Bruttoinlandsprodukt bald nicht mehr einziger Indikator für Wohlergehen Ein erstaunlicher Prozess läuft gegenwärtig im Deutschen Bundestag in Berlin ab. Gemeinsam stellen Abgeordnete aller politischen Richtungen das herrschende Wirtschafts- und Wohlstandsmodell in Frage. Die kritische Prüfung der Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg findet statt in der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Mittlerweile liegen Teile Weiter lesen

  • Die Sehnsucht nach der guten Bank

    Goldman Sachs-Aussteiger Greg Smith beschreibt den Kulturverfall der Wallstreet Das allwöchentliche Meeting der Praktikanten bei Goldman Sachs in New York: Die 20jährigen werden durch die Mangel gedreht. Die Bank will wissen, was die „intelligentesten Studenten der Welt“ draufhaben, die alle einen Job an der Wallstreet wollen. „Microsoft – was empfehlen wir? Kaufen? Verkaufen?“ will der Weiter lesen

  • Banken sollen flüssig bleiben

    Internationale Aufseher einigen sich auf schärfere Vorschriften für künftige Geldreserve der Finanzinstitute. Einführung aber erst allmählich bis 2019 Die internationalen Bankenaufseher ziehen eine weitere Konsequenz aus der Finanzkrise. Ab 2015 müssen die Banken neu definierte Reserven an schnell verfügbaren Mitteln nachweisen, damit sie Krisen aus eigener Kraft überstehen können. Allerdings werden die höheren Liquiditätsvorschriften 2015 Weiter lesen

  • „Beihilfe zur Überschuldung Griechenlands“

    Wirtschaftsethiker Wettstein über das Verhalten der Bank Goldman Sachs. Verleihung des Schmähpreises „Public Eye“ Hannes Koch: Herr Wettstein, die als wirtschaftsfreundlich bekannte Universität St. Gallen in der Schweiz kritisiert jetzt Unternehmen wie die Bank Goldman Sachs scharf. Wie kam es dazu? Florian Wettstein: Unser Institut für Wirtschaftsethik vertrat schon immer kritische Positionen. Dieses Engagement passt Weiter lesen

  • Vorwürfe gegen Unternehmen

    Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vergeben die Kritiker ihren Negativpreis Alle Bürger weltweit können ab sofort per Internet auswählen, welches Unternehmen sie für das unsozialste und unökologischste des Globus halten. Sieben Konzerne stehen zur Auswahl – unter anderem die Bank Goldman Sachs, das britische Sicherheitsunternehmen G4S, der Ölkonzern Shell, die Bergbaufirma Lonmin aus Südafrika und Weiter lesen

  • Kaum Angst vor Rezession in den USA

    Deutsche Firmen und Ökonomen: Auswirkung der US-Haushaltskrise begrenzt Auf den riesigen Parkplätzen von BMW im US-Werk Spartanburg werden in den ersten Monaten des Jahres 2013 vielleicht mehr Neuwagen auf Käufer warten als heute. Aber mit einem starken Einbruch von Verkauf und Produktion in den USA rechnet die deutsche Autoindustrie nicht. Auch viele Ökonomen in Deutschland Weiter lesen

  • Auf die richtige Mischung kommt es an

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 5 Den kleinen Sohn betreuen und trotzdem weiter den Beruf ausüben – diese Kombination war für Industriemechaniker Holger Hönig möglich. Mit seinem Arbeitgeber, der metallverarbeitenden Firma Rasselstein GmbH im rheinland-pfälzischen Andernach, vereinbarte er ein ausgeklügeltes Teilzeitmodell. Drei Werktage blieb er zu Hause, an zwei Tagen arbeitete er während der Frühschicht Weiter lesen

  • Familie ist auch ein Wirtschaftsfaktor

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 1 Wenn Heiligabend die Kerzen am Weihnachtsbaum erleuchten, schart sich immer seltener eine  klassische Familie mit zwei Eltern und Kindern dazu. Das traditionelle Lebensmodell ist auf dem Rückzug, auch wenn jungen Menschen die lebenslange Partnerschaft und die gemeinsame Erziehung und Betreuung von Kindern weiter zu ihren wichtigsten Lebenszielen zählen. Doch Weiter lesen

  • Eltern kennen keine Atempause

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 2 Wenn Silvia F. nach der Arbeit als Betreuerin psychisch Kranker nach Hause kommt, wartet dort eine zweite Schicht. Sohn Liam will betreut werden, spielen, bei den Hausaufgaben Hilfe erhalten. Die 40-jährige erzieht den Sohn allein. Die Verwandten wohnen weit weg und können nicht helfen. Für Freunde bleibt kaum Zeit. Weiter lesen

  • Die Familienpolitik folgt dem Prinzip Gießkanne

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 3 Eine große Kinderzahl oder alleine erziehen sind Lebensumstände, die ein weit überdurchschnittliches Armutsrisiko mit sich bringen. Das legt den Verdacht nahe, dass der Staat zu wenig für Familien tut. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Kaum ein Staat gibt im Jahr so viel Geld für die Familienförderung aus Weiter lesen

  • Der Chef ist eine Frau

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 4 In keinem anderen börsennotierten Unternehmen arbeiten mehr Frauen im obersten Management als beim Marktforscher GfK in Nürnberg. Zwei von vier Vorständen sind weiblich, und drei von zehn Aufsichtsräten. Damit steht die Firma an der Spitze des Woman-on-Board-Index. Dieser zeichnet alljährlich auf, wieviele Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten großer Weiter lesen

  • Der Kitt der Gesellschaft

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 6 Immer weniger Paare gehen den Bund des Lebens ein. Immer seltener bekommen Familien Nachwuchs. Haben wir den Sinn für Familie verloren? Nein, sagen Wissenschaftler. Wir haben nur begonnen, sie neu zu definieren   „Ich habe zwei Mamas und zwei Papas, eine Menge Brüder und Schwestern, aber keiner von ihnen ist Weiter lesen

  • Wartungspflicht für Öltanks kommt

    2013 müssen Heizölkunden ihre Ölbehälter regelmäßig prüfen lassen/ Die Kosten dafür tragen sie selbst Marode Heizöltanks stellen ein extremes Risiko für die Umwelt dar. Deshalb arbeitet die Bundesregierung derzeit an einer deutschlandweiten Verordnung, die eine Prüfpflicht für Heizölanlagen vorsieht. Bis zu 4,5 Millionen Anlagen werden von der Regelung betroffen sein, schätzt der Bundesverband der mittelständischen Weiter lesen